Die Sprache der Heiden?
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Gunter
- Brettgast mit Maulkorb
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Die Sprache der Heiden?
Nun, da ich diese vortreffliche Anschnur-Gemeinde gefunden habe, möchte ich eine Frage stellen, die mir schon lange auf der Seele brennt: Wie kann das Latein, welches nicht nur die Sprache der Heiden war, sondern auch von der antichristlichen Wissenschaft verwendet wird, einen derart großen Einfluss nicht nur auf das Deutsche, sodern auch auf die christliche Religion gewonnen haben? Die alten Römer, welche diese Sprache verwendeten, beteten nicht nur zu heidnischen Götzen, sondern Verfolgten die ersten Vertreter die unserm HERRn nachfolgten! Warum also diese Leute ehren, die uns so viel Leid verursacht haben?
Manch einer wird nun eventuell einwenden, das der HERR den Römern mit dem Zeichen der Konstantinischen Wende vergeben hat, jedoch beteten diese auch danach noch zu ihren heidnischen Götzen (mögen sie in der Hölle die Gerechtigkeit des HERRn erkennen)! Befremdet muss ich also nun feststellen, dass nicht nur lange Zeit in dieser Sprache zu unserm HERRn gebetet wurde, sondern das diese Sprach noch immer zu großen Teilen in der Unseren zu finden ist. Und nicht nur das! Selbst im Vatikan haben die Worte der Heiden Einzug gefunden! Ich fürchte mich davor, welche Auswirkungen diese Sprache weiterhin haben könnte, zumal sie von den so genanten Wissenschaftlern häufig als "ihre Wissenschaftssprache" bezeichnet wird. Sollte diese Sprache also vom HERRn unerwünscht sein? Sollten wir sie nicht aus unserem Gebrauch verbannen?
In der Hoffnung, Erlösung und Heil zu finden, und aus der Verwirrung errettet zu werden,
Gunter
Manch einer wird nun eventuell einwenden, das der HERR den Römern mit dem Zeichen der Konstantinischen Wende vergeben hat, jedoch beteten diese auch danach noch zu ihren heidnischen Götzen (mögen sie in der Hölle die Gerechtigkeit des HERRn erkennen)! Befremdet muss ich also nun feststellen, dass nicht nur lange Zeit in dieser Sprache zu unserm HERRn gebetet wurde, sondern das diese Sprach noch immer zu großen Teilen in der Unseren zu finden ist. Und nicht nur das! Selbst im Vatikan haben die Worte der Heiden Einzug gefunden! Ich fürchte mich davor, welche Auswirkungen diese Sprache weiterhin haben könnte, zumal sie von den so genanten Wissenschaftlern häufig als "ihre Wissenschaftssprache" bezeichnet wird. Sollte diese Sprache also vom HERRn unerwünscht sein? Sollten wir sie nicht aus unserem Gebrauch verbannen?
In der Hoffnung, Erlösung und Heil zu finden, und aus der Verwirrung errettet zu werden,
Gunter
- Affenmensch
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Re: Die Sprache der Heiden?
Weil es eine leichtere Umstellung für die Anhänger heidnischer Gebräuche war. So ist zum beispiel Weihnachten am selben Tag wie das heidnische Fest der Sonnenwende.
Sie sollten mal darüber nachdenken wen sie alles in die Hölle schicken wollen. Im Christentum geht es doch um Vergebung und Nächstenliebe. Wieso kann ich nichts davon lesen?Wenn sie die Römer in die Hölle schicken wollen weil sie eventuell mal Christen verfolgt haben,dann nehmen sie aber bitte die Kreuzritter und die Inquisition gleich mit. Ich denke es sollte nicht darum gehen das man wenn man nicht an Gott glaubt in die Hölle kommt ( ist doch auch eigentlich ziemlich egoistisch), sondern darum Liebe und Gerechtigkeit zu verbreiten
- Affenmensch
Sie sollten mal darüber nachdenken wen sie alles in die Hölle schicken wollen. Im Christentum geht es doch um Vergebung und Nächstenliebe. Wieso kann ich nichts davon lesen?Wenn sie die Römer in die Hölle schicken wollen weil sie eventuell mal Christen verfolgt haben,dann nehmen sie aber bitte die Kreuzritter und die Inquisition gleich mit. Ich denke es sollte nicht darum gehen das man wenn man nicht an Gott glaubt in die Hölle kommt ( ist doch auch eigentlich ziemlich egoistisch), sondern darum Liebe und Gerechtigkeit zu verbreiten
- Affenmensch
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Gunter
- Brettgast mit Maulkorb
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Re: Die Sprache der Heiden?
Mein werter Affenmensch,
Ich denke, ich bin falsch verstanden worden. Ich bin mitnichten der Meinung, das alle Römer in die Hölle gehören, nur solche, die in ihrem Leben nicht zu wahren Glauben finden und im Fegefeuer geläutert werden müssen. Die heilige Inquisition hat den Menschen geholfen, sie hat sie vor unvorstellbaren Qualen im Fegefeuer bewahrt, indem sie mit grenzenloser Gedult verirrte Lämmer auf den rechten Weg geführt hat. Das ist Nächstenliebe! die Menschen zu retten und ihnen aus den Fängen des Satans zu helfen!
Und die einzige Gerechtigkeit, die es zu verbreiten lohnt, ist die Gerechtigkeit des allmächtigen HERRn! Nichts anderes haben die Kreuzritter getan! Alle anderen Werte sind überflüssig und sogar schädlich! Eines Tages, so bete ich, werden auch Sie dies erkennen!
Voller Mitleid für die Blinden,
Gunter
Ich denke, ich bin falsch verstanden worden. Ich bin mitnichten der Meinung, das alle Römer in die Hölle gehören, nur solche, die in ihrem Leben nicht zu wahren Glauben finden und im Fegefeuer geläutert werden müssen. Die heilige Inquisition hat den Menschen geholfen, sie hat sie vor unvorstellbaren Qualen im Fegefeuer bewahrt, indem sie mit grenzenloser Gedult verirrte Lämmer auf den rechten Weg geführt hat. Das ist Nächstenliebe! die Menschen zu retten und ihnen aus den Fängen des Satans zu helfen!
Und die einzige Gerechtigkeit, die es zu verbreiten lohnt, ist die Gerechtigkeit des allmächtigen HERRn! Nichts anderes haben die Kreuzritter getan! Alle anderen Werte sind überflüssig und sogar schädlich! Eines Tages, so bete ich, werden auch Sie dies erkennen!
Voller Mitleid für die Blinden,
Gunter
- DerNeue
- (Verbannt)

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Re: Die Sprache der Heiden?
Werter Gunter,
Nachdenklich,
DerNeue.
Das entschuldigt doch aber nicht einen Krieg!Gunter hat geschrieben:Nichts anderes haben die Kreuzritter getan! Alle anderen Werte sind überflüssig und sogar schädlich! Eines Tages, so bete ich, werden auch Sie dies erkennen!
Nachdenklich,
DerNeue.
- Sören Korschio
- Lehrmeister
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Re: Die Sprache der Heiden?
Frl. Neudumm!
Sind Sie historisch wirklich derart ungebildet, oder tun Sie nur so? Der Papst reagierte mit den Kreuzzügen lediglich auf Angriffe der Osmanen in Konstantinopel. Soll er den tatenlos zusehen, wie abertausend christliche Seelen durch östliche Waffen abgeschlachtet werden?! Bei Ihnen und Ihrer Heidensippe mag das so sein - ein barmherziger Christenmensch jedoch hat das Bedürfnis seine Mitmenschen zu beschützen und zu behüten.
Ausspeiend,
Sören Korschio
Sind Sie historisch wirklich derart ungebildet, oder tun Sie nur so? Der Papst reagierte mit den Kreuzzügen lediglich auf Angriffe der Osmanen in Konstantinopel. Soll er den tatenlos zusehen, wie abertausend christliche Seelen durch östliche Waffen abgeschlachtet werden?! Bei Ihnen und Ihrer Heidensippe mag das so sein - ein barmherziger Christenmensch jedoch hat das Bedürfnis seine Mitmenschen zu beschützen und zu behüten.
Ausspeiend,
Sören Korschio
"Die Jugend will Keile!" - Prof. Martin Zahnbeisser
- DerNeue
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Re: Die Sprache der Heiden?
Frl. Korschio!Sören Korschio hat geschrieben:Frl. Neudumm!
Wie sie vielleicht im Thema "Stellen sie sich vor" hätten lesen können, bin ich ein Mann, und möchte auch als solcher bezeichnet werden.
Hätte man die Angriffe nur zurückgeschlagen, wäre die natürlich kein Problem. Aber es wurden Angriffe ausgeführt (die nicht hätten sein müssen)!Sören Korschio hat geschrieben:Sind Sie historisch wirklich derart ungebildet, oder tun Sie nur so? Der Papst reagierte mit den Kreuzzügen lediglich auf Angriffe der Osmanen in Konstantinopel. Soll er den tatenlos zusehen, wie abertausend christliche Seelen durch östliche Waffen abgeschlachtet werden?! Bei Ihnen und Ihrer Heidensippe mag das so sein - ein barmherziger Christenmensch jedoch hat das Bedürfnis seine Mitmenschen zu beschützen und zu behüten.
Dabei kamen Menschen zu Schaden und starben (5. Gebot).
Kopfschüttelnd,
DerNeue.
-
Gunter
- Brettgast mit Maulkorb
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Re: Die Sprache der Heiden?
Mein liebes Fräulein Neu,
wenn sie sich als Mann ausgeben, dann verhalten sie sich auch wie ein solcher! Aufgrund ihres weibischen Geschwätzes kann ich Herrn Korschios Fehleinschätzung durchaus verstehen.
Wie Sie vielleicht wissen (oder auch nicht) hat der Papst den Kreuzrittern für ihre Taten während des notwendigen Krieges gegen die Heiden, die das Heilige Land besetzt hatten, die Absolution erteilt. Zweifeln Sie etwa an der Zurechnungsfähigkeit des Oberhauptes von Mutter Kirche, Petrus Stellvertreter auf Erden?
Verständnislos,
Gunter
wenn sie sich als Mann ausgeben, dann verhalten sie sich auch wie ein solcher! Aufgrund ihres weibischen Geschwätzes kann ich Herrn Korschios Fehleinschätzung durchaus verstehen.
Wie Sie vielleicht wissen (oder auch nicht) hat der Papst den Kreuzrittern für ihre Taten während des notwendigen Krieges gegen die Heiden, die das Heilige Land besetzt hatten, die Absolution erteilt. Zweifeln Sie etwa an der Zurechnungsfähigkeit des Oberhauptes von Mutter Kirche, Petrus Stellvertreter auf Erden?
Verständnislos,
Gunter
- Constans II
- (Verbannt)

- Beiträge: 4
- Registriert: Sa 22. Dez 2012, 07:20
Re: Die Sprache der Heiden?
Werter Herr Korschio,
Bei ihren Ausführungen haben sich leider Fehler eingeschlichen. Sie haben zwar im Grunde damit recht, dass der Auslöser für den ersten Kreuzzug ein Hilfegesuch des Kaisers in Konstantinopel ( Alexios I. Komnenos) war, allerdings waren es weder die Osmanen (es waren die Seldschuken) noch hatte man die Stadt Konstantinopel angegriffen. Das Byzantinische Kaiserreich sah sich allerdings durch den Verlust großer Teile Kleinasiens gezwungen im Westen um Hilfe zu bitten. Mit diesem Ausmaß hatte der Kaiser allerdings nie gerechnet. Interressant ist dabei allerdings auch warum sich Westeuropa in den vorangehenden 4 Jahrhunderten nie für eine Rückereborung des Heiligen Lands interressiert hat. Denn Jerusalem war bereits im 7. Jahrhundert an die "Ungläubigen" gefallen. Außerdem hatten sich die Kirche im Osten und die im Westen kurz vor den Kreuzzügen zerstritten und sich im Großen Schisma (1054) getrennt. Letztendlich muss man sich nach ihrer Argumentation sich auch die Frage stellen warum die Kreuzfahrer den Byzantinern das zurückeroberte Land nie zurückgegeben haben und warum ausgerechnet die Stadt die sie verteidigen und schützen wollten (Konstantinopel) das Ziel des 4. Kreuzzuges wurde und an dessen Ende von den Kreuzfahrern erobert und geplündert wurde. Somit war das byzantinische Hilfegesuch zwar ein Auslöser für den 1. Kreuzzug, aber nicht die eigentliche Motivation und das Ziel der Kreuzzüge.
Werter Herr Gunter,
Ich denke Sie vergessen bei ihrer Argumentation, dass es das römische Reich war indem die christliche Kirche gegründet wurde und das es der erste Staat war der das Christentum als Reichskirche zur Staatsreligion machte. Außerdem wäre es wohl ohne die Strukturen Roms sehr schwer geworden das Christentum so schnell zu verbreiten. Latein ist hier nichts weiter als die Amtssprache des römischen Reiches und daher natürlich auch die Sprache der im Reich begründeten Reichskirche. Außerdem ist das Latein auch der Ursprung der romanischen Sprachen. Und ich denke nicht, dass Sie diese auch alle verdammen wollen. Letztendlich war Latein einfach die Sprache die, vorallem im Westen, im römischen Reich gesprochen wurde und hat sich daher auf die Kirche und auch die nachfolgenden Völker, ebenso wie die römische Kultur , stark ausgewirkt. Das ist nur natürlich. Außerdem denke ich nicht, dass es hilfreich ist eine Sprache in ihrer Gesamtheit zu verdammen. Denn wann man das "redliche" Deutsch unter ihren Gesichtspunkten untersucht wird man feststellen, dass die germanischen Sprachen auch am Anfang von Heiden gesprochen wurde. Denn die Ursprünge dieser Sprachen sind älter als das Christentum. Dies gilt im Übrigen für sehr viele Sprache und ist daher ( und auch so) kein Grund zur Sorge. Es ist einfach dem Umstand geschuldet , dass sich Sachen im Laufe der Geschichte ändern.
Noch ein kleiner Zusatz zum Papst: Der Papst war am Anfang im Übrigen keineswegs der unumstrittene Herr der Kirche. Er war lediglich einer von 5 gleichgestellten Patriarchen (Rom, Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem) die sich die Jurisdiktion über die Kirche teilten. Im 7. Jahrhundert gingen dann 3 der östlichen Patriarchate an die Araber verloren und es blieben nur Konstantinopel und Rom übrig, die sich dann 1054 gegenseitig exkommunizierten und damit das Große Schisma auslösten. Außerdem gab es eine ganze Reihe an Päpsten (z.B. Alexander VI.), vorallem in der Renaissance, an deren Zurechnugsvermögen und Befähigung man wohl sehr zweifeln muss.
Constans II.
Bei ihren Ausführungen haben sich leider Fehler eingeschlichen. Sie haben zwar im Grunde damit recht, dass der Auslöser für den ersten Kreuzzug ein Hilfegesuch des Kaisers in Konstantinopel ( Alexios I. Komnenos) war, allerdings waren es weder die Osmanen (es waren die Seldschuken) noch hatte man die Stadt Konstantinopel angegriffen. Das Byzantinische Kaiserreich sah sich allerdings durch den Verlust großer Teile Kleinasiens gezwungen im Westen um Hilfe zu bitten. Mit diesem Ausmaß hatte der Kaiser allerdings nie gerechnet. Interressant ist dabei allerdings auch warum sich Westeuropa in den vorangehenden 4 Jahrhunderten nie für eine Rückereborung des Heiligen Lands interressiert hat. Denn Jerusalem war bereits im 7. Jahrhundert an die "Ungläubigen" gefallen. Außerdem hatten sich die Kirche im Osten und die im Westen kurz vor den Kreuzzügen zerstritten und sich im Großen Schisma (1054) getrennt. Letztendlich muss man sich nach ihrer Argumentation sich auch die Frage stellen warum die Kreuzfahrer den Byzantinern das zurückeroberte Land nie zurückgegeben haben und warum ausgerechnet die Stadt die sie verteidigen und schützen wollten (Konstantinopel) das Ziel des 4. Kreuzzuges wurde und an dessen Ende von den Kreuzfahrern erobert und geplündert wurde. Somit war das byzantinische Hilfegesuch zwar ein Auslöser für den 1. Kreuzzug, aber nicht die eigentliche Motivation und das Ziel der Kreuzzüge.
Werter Herr Gunter,
Ich denke Sie vergessen bei ihrer Argumentation, dass es das römische Reich war indem die christliche Kirche gegründet wurde und das es der erste Staat war der das Christentum als Reichskirche zur Staatsreligion machte. Außerdem wäre es wohl ohne die Strukturen Roms sehr schwer geworden das Christentum so schnell zu verbreiten. Latein ist hier nichts weiter als die Amtssprache des römischen Reiches und daher natürlich auch die Sprache der im Reich begründeten Reichskirche. Außerdem ist das Latein auch der Ursprung der romanischen Sprachen. Und ich denke nicht, dass Sie diese auch alle verdammen wollen. Letztendlich war Latein einfach die Sprache die, vorallem im Westen, im römischen Reich gesprochen wurde und hat sich daher auf die Kirche und auch die nachfolgenden Völker, ebenso wie die römische Kultur , stark ausgewirkt. Das ist nur natürlich. Außerdem denke ich nicht, dass es hilfreich ist eine Sprache in ihrer Gesamtheit zu verdammen. Denn wann man das "redliche" Deutsch unter ihren Gesichtspunkten untersucht wird man feststellen, dass die germanischen Sprachen auch am Anfang von Heiden gesprochen wurde. Denn die Ursprünge dieser Sprachen sind älter als das Christentum. Dies gilt im Übrigen für sehr viele Sprache und ist daher ( und auch so) kein Grund zur Sorge. Es ist einfach dem Umstand geschuldet , dass sich Sachen im Laufe der Geschichte ändern.
Noch ein kleiner Zusatz zum Papst: Der Papst war am Anfang im Übrigen keineswegs der unumstrittene Herr der Kirche. Er war lediglich einer von 5 gleichgestellten Patriarchen (Rom, Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem) die sich die Jurisdiktion über die Kirche teilten. Im 7. Jahrhundert gingen dann 3 der östlichen Patriarchate an die Araber verloren und es blieben nur Konstantinopel und Rom übrig, die sich dann 1054 gegenseitig exkommunizierten und damit das Große Schisma auslösten. Außerdem gab es eine ganze Reihe an Päpsten (z.B. Alexander VI.), vorallem in der Renaissance, an deren Zurechnugsvermögen und Befähigung man wohl sehr zweifeln muss.
Constans II.
- Sören Korschio
- Lehrmeister
- Beiträge: 3870
- Registriert: Mo 29. Dez 2008, 16:41
Re: Die Sprache der Heiden?
Herr Constans!
Heureka, danke für die präzise Ausführung. Da ich keine Lust hatte für ein undankbares Kindchen den Geschichtsunterricht nachzuholen, habe ich den historischen Rückblick einfach und leicht verständlich gehalten.
Zu Ihrer Kritik an meiner Argumentation: Sie sprechen hier bereits vom Anfang des 13. Jahrhunderts, wo nur noch persönliche Interessen (ich müsste das genauer nachschlagen) und Intrigen den Verlauf dieses Gräuels bestimmten. Meines Wissens nach wurde der Papst (Innozenz III.) lediglich über den neuen geplanten Weg informiert, konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts mehr dagegen ausrichten. Das heißt jedoch nicht, dass er es nicht versuchte: Befürworter des Krieges gegen Christen, die an vorderster Front des besagten Kreuzzugs standen, wurden vom hohen Stuhl selbst exkommuniziert - der Bescheid darüber, erreichte aufgrund einer weiteren Intrige nie die Kreuzritter!
Sie scheinen bis zu einem gewissen Grad in diesen Dingen gebildet zu sein, doch bitte ich Sie inbrünstig mir Ihren Geschichtsrevisionismus zu ersparen. Das hatten wir hier die letzten Jahre schon recht oft.
Amen!
Ihr Sören Korschio
Heureka, danke für die präzise Ausführung. Da ich keine Lust hatte für ein undankbares Kindchen den Geschichtsunterricht nachzuholen, habe ich den historischen Rückblick einfach und leicht verständlich gehalten.
Zu Ihrer Kritik an meiner Argumentation: Sie sprechen hier bereits vom Anfang des 13. Jahrhunderts, wo nur noch persönliche Interessen (ich müsste das genauer nachschlagen) und Intrigen den Verlauf dieses Gräuels bestimmten. Meines Wissens nach wurde der Papst (Innozenz III.) lediglich über den neuen geplanten Weg informiert, konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts mehr dagegen ausrichten. Das heißt jedoch nicht, dass er es nicht versuchte: Befürworter des Krieges gegen Christen, die an vorderster Front des besagten Kreuzzugs standen, wurden vom hohen Stuhl selbst exkommuniziert - der Bescheid darüber, erreichte aufgrund einer weiteren Intrige nie die Kreuzritter!
Sie scheinen bis zu einem gewissen Grad in diesen Dingen gebildet zu sein, doch bitte ich Sie inbrünstig mir Ihren Geschichtsrevisionismus zu ersparen. Das hatten wir hier die letzten Jahre schon recht oft.
Amen!
Ihr Sören Korschio
"Die Jugend will Keile!" - Prof. Martin Zahnbeisser