4 Tage und 2 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Mein Mann verweigert Züchtigung

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

Moderator: Brettleitung

Mariana Riedscheid
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Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Mariana Riedscheid » Mo 24. Nov 2014, 17:13

Sehr geehrte Gemeinde,
Mein Name ist Mariana Riedscheid, ich bin 26 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, meinen drei leiblichen Kindern und den zwei Kindern meines Ehemannes in dem wunderschönen Regensburg.
Erst vor wenigen Wochen verstarb mein geliebter erster Ehemann bei einem schrecklichen Unfall. Natürlich war ich vor Entsetzen wie betäubt, jedoch wusste ich, dass meine Kinder einen Vater brauchen, der sie züchtigt. Deshalb habe ich sehr bald einen anderen Mann geheiratet, welcher mir durchaus redlich vorkam.
Nun stellten sich jedoch heraus, dass dieser Mann wohl eine liebevolle Züchtigung verweigert. Weder mich, noch die Kinder will er vor dem Höllenfeuer bewahren. Nicht einmal seine beiden eigenem Gören schlägt er mit der Weidenrute.
In meinem Entsetzen vertraute ich mich meinem Pfarrer an, welcher meinen Mann zu einem intensiven Gespräch und einer befreienden Beichte bat. Jedoch weigerte sich mein Mann.
Ich bin entsetzt von diesem Verhalten, besonders wegen seinen fast schon heidnischen Ansichten:
Er denkt, dass Frau und Mann gleichbedeutend sind, was jedoch den vernünftigeren Ansichten meines Vaters und selbstverständlich auch der Bibel widerspricht.
Des weiteren will mich der Mann nicht erziehen. Er findet, ich sei eine eigenständige Person, die selbst weiß, was richtig oder falsch ist.
Meine armen Kinder weinten bereits und fragten verzweifelt, ob sie denn jetzt in der Hölle verbrennen müssen. Ich sorge mich ehrlich um das Seelenwohl der Kinder. Um die meinen, aber auch ganz besonders um die meines Mannes. Diese erfuhren noch nie eine liebevolle Züchtigung.
Was kann ich nur außer Beten tun? Wie kann ich für die Kinder sorgen? Wird mein noch ungeborenes fünftes Kind in Sünde geboren?

Verzweifelt um Hilfe bittend,
Mariana Riedscheid

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon LehrerHistoriker » Mo 24. Nov 2014, 17:26

Schandweib Riedscheid,

bei ihren Beitrag denke ich, dass Sie ein Fakir sind. Eine Sache erscheint mir mehr als unlogisch: Ihr Ehemann verstarb vor wenigen Wochen und anstatt um ihn zu trauern, heiraten Sie gleich einen Atheisten? Des weiteren muss ich ergänzen, dass die Züchtigung nur zur Ergänzung einer christlichen Erziehung dient und nicht als rohes Gewaltverfahren genötigt werden darf. An Ihrer Stelle würde ich mich und den werten Ehemann selbst anzeigen, damit die Kinder in ein katholisches Heim kommen. Vielleicht werden sie auch von einer löblichen, christlichen Familie adoptiert.

Wütend,
LehrerHistoriker
Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; damit ein Mensch Gottes tauglich sei und ausgerüstet für jedes gute Werk (2.Tim 3:16-17).

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Mariana Riedscheid » Mo 24. Nov 2014, 17:50

Sehr geehrter Herr LehrerHistoriker,

Ich bin kein Fakir. Ich trauere sehr um meinen Mann. Selbstverständlich trage ich nur schwarz und bete jeden Tag drei Mal für ihn. Ich habe mich falsch ausgedrückt, das tut mir sehr leid. Er verstarb am 20. 9. 2014. Ich traf meinen jetzigen Mann in der Kirche. Mir kam nicht in den Sinn, dass er vielleicht nicht die gleichen Ansichten haben könnte wie ich. Nun sehe ich es als schrecklichen Fehler, ihn geheiratet zu haben. Ich wollte für meine Kinder einen Mann, der sie erziehen kann, so wie es ihr Vater getan hat. Natürlich ist Züchtigung nur eine Ergänzung der christlichen Erziehung, aber sie gehört dazu. Meine Kinder wurden zum Beten erzogen und lesen gemeinsam mit mir mindestens vier Stunden täglich in der Bibel. Ich würde es nicht übers Herz bringen, sie wegzuschicken, sie sind erst 7, 5, 3 und ein Jahr alt.
Hoffentlich verstehen Sie das, Herr LehrerHistoriker.

Erklärend
Mariana Riedscheid

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Sören Korschio » Di 25. Nov 2014, 19:20

Frl. Riedscheid!

Haben Sie schon einmal versucht Ihrem Gatten ins Gewissen zu reden und ihm mitzuteilen, wie wichtig Ihnen Zucht und Ordnung im Haushalt denn wirklich sind? Bringen Sie weiters in Erfahrung, ob Ihr Gatte das Gefühl hat, von einem bösen Geist besessen zu sein. Schließlich und endlich ist es für einen Christen eine Absurdität von "Gleichheit zwischen Mann und Frau" zu sprechen oder die Zucht zu verweigern. Der HERR spricht zu uns:

"Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht."
(Sprüche 13,24)

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Dr Karl Savitius » Di 25. Nov 2014, 20:30

Werter Herr Korschio,
es gibt Männer die einfach nicht züchtigen können und es deshalb auch nicht versuchen. Fräulein Riedschieds Dummheit ist es geschuldet, dass sie sich auf einen solchen einließ. Allerdings kann man fast alles lernen. Lassen Sie Ihren Mann von einem Exorizisten behandeln. Für die Zeit der Unterrichtung Ihres Gatten muss Ihr Vater Sie wohl noch ertragen.
Vorschlagend,
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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Mariana Riedscheid » Mi 26. Nov 2014, 17:58

Sehr geehrter Herr Sören Korschio,
Ich bat meinen Mann bereits mehrfach Zucht und Ordnung. Nun habe ich mich in meiner Ratlosigkeit an meinen redlichen Vater gewandt, welcher meine Familie herzlich aufnehmen wird. Gegen Weihnachten werden wir die dort vorübergehend leben. Dies ist eine wahre Wohltat für uns.
Im Gespräch mit meinem Mann erfuhr ich, dass er sich manchmal recht Müde und Lustlos fühlt. Könnte das ein Anzeichen für einen bösen Geist sein?
Ich danke Ihnen sehr herzlich für ihren wertvollen Rat.
Dankend,
Mariana Riedscheid

Sehr geehrter Herr Dr. Karl Levitikus,
Auch Ihnen danke ich. Selbstverständlich ist es meine Schuld, dass ich mich von meiner weiblichen Dummheit habe verleiten lassen. Ich hoffe, GOTT wird mir verzeihen. Mein Vater hat bereits alles in die Wege geleitet, damit mein Mann lernt, sich wie ein wahrer Mann zu verhalten.
Für die großzügige Hilfe dankend,
Mariana Riedscheid

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Frank Rosenfeld » Mi 26. Nov 2014, 18:24

Weib Riedscheid,

Meinen Sie den Herrn Dr. Karl Savitius oder den Herrn Levitikus?

Erbost ob der Dummheit des Weibes
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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Dr Karl Savitius » Mi 26. Nov 2014, 18:41

Werter Herr Rosenfeld,
sie sagten ja das Weib ist dumm, daher glaube ich, dass sie mich meint, da sich in diesem Faden keine Beiträge des werten Herrn Levitikus finden. Ich habe einige Erfahrungen mit wahren Größen der Dummheit (mein Weib), daher bin ich wohl etwas nachsichtiger, als manch anderer Brettnutzer.
Milde,
Dr. Karl Savitius
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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Boethius » Mi 26. Nov 2014, 18:57

Sehr geehrte Frau Riedscheid,

Sie haben vorschnell gehandelt, als Sie diesen verweichlichten Mann mit weltfremden Ansichten geheiratet haben. Eine gleichberechtigte Partnerschaft mag mit einer sehr intelligenten Frau unter Umständen in Teilbereichen möglich sein. Sie jedoch brauchen eine feste Hand. Da das Sakrament der Ehe nicht gelöst werden kann, benötigen sie jemanden von außerhalb, der regelmäßig zu Ihnen kommt und nach dem Rechten sieht. Gibt es in Ihrer Verwandtschaft einen redlichen Mann, der in der Lage ist, den Gören Respekt einzuflößen?

Mit freundlichen Grüßen:
Boethius

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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Sören Korschio » Mi 26. Nov 2014, 22:20

Mariana Riedscheid hat geschrieben:Im Gespräch mit meinem Mann erfuhr ich, dass er sich manchmal recht Müde und Lustlos fühlt. Könnte das ein Anzeichen für einen bösen Geist sein?

Sehr geehrte Frau Riedscheid!

Das hört sich allerdings nach einem ausgesprochen gesunden, deutschen Bürger an. Ebenso birgt die der Lustlosigkeit immanenten Keuschheit eine gewisse Redlichkeit.

Ihr Sören Korschio
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Re: Mein Mann verweigert Züchtigung

Beitragvon Hueter » Fr 7. Jun 2019, 12:19

Liebe Frau Mariana,
da diese Diskussion schon so lange 'versiegt' ist, nehme ich an, dass sich Ihr Problem inzwischen in "göttlicher Ordnung und nach Wohlgefallen" gelöst hat. Beim Lesen Ihres Beitrages bin ich von ihrer firmen Haltung sehr beeindruckt und es würde mich interessieren, welche Entwicklung Ihre Angelegenheit inzwischen genommen hat.


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