Neben Flüchtlingen scheint es aktuell nur ein weiteres Thema zu geben, welches seit bald zwei Monaten in nahezu jeder Nachrichtensendung pausenlos präsent ist: die Manipultionsweichware des Volkswagenkonzernes. Mir stellt sich indes die Frage, was denn nur falsch oder manipulierend an dieser töften Weichware war, sodass die Medien sich sogleich dazu auserkoren sahen, einen Skandal zu initiieren, Potztausend. Christenmenschen sollen GOTTes Auftrag erfüllen, die Ressourcen der Erde vollumfänglich auszukosten - warum nur dieser Aufstand der exklamatorischen Revolverpresse? Wen stören Schadstoffwerte, wenn doch der HERR allein über die Luftzusammensetzung bestimmt? Wen stört der höhere Verbrauch, wenn hierdurch die diesseitigen Rohstoffe noch schneller verwertet werden können? Das redliche Oberhaupt Martin Winterkorn musste unverständlicherweise das Unternehmen verlassen, derjenige, der sich erst jüngst gegen aufsässigen Widersacher Ferdinand Piëch durchsetzte, derjenige, der Volkswagen zu grossem Erfolg in aller Welt führte, derjenige, dessen Gesicht/Maske für die Redlichkeit des Unternehmens wie kein anderes stand:
Er war ein Anführer alter Schule, der freche Antagonisten nicht duldete, der Diesel mit Müesli zum Frühstück genoss, der einen Söldnerfussballverein nahe der Bundesligaspitze etablierte. Er sorgte für Absatzgewinne auf weit entfernten Kontinenten, ja, manche sagen überdies, dass Volkswagen unter seiner Führung sogar Profite in anderen Galaxien erwirtschaftete, Potzblitz!
VW Typ Hoth; für vereistes, schneereiches Terrain ohne geregelten Räumdienst erdacht; beliebt von Sibieren bis Neufundland;

Um Beschwerden der Mitarbeiter kümmerte sich Martin Winterkorn (links im Bilde) stets persönlich; kein Volkswagenoberhaupt war bislang bei den Beschäftigten beliebter;

Imperiumshauptsitz der Volkswagen AG in Wolfsburg; hier arbeitete Martin Winterkorn bis zum erzwungenen Rücktritt;

Zufriedener Volkswagenmitarbeiter vor einer der vielen Fabriken;
Ein klägliches Gehalt von nur sechzehn Millionen Doppelmark pro Jahr - welch erschreckend kleine Summe für einen Mann dieses Kalibers, Sackerlot! Von was soll sich Martin Winterkorn mit den nur zweiundsechzig Millionen Abfindung plus Pensionsansprüchen in Höhe von achtundzwanzig Millionen Doppelmark nun ernähren, wo soll dieser verarmte, liebenswerte Mensch nun wohnen, kann er sich nun denn überhaupt noch den Dieselkraftstoff für seine Fahrzeuge leisten? Sie sehen mich schockiert! Weiters scheint fraglich, ob Nachfolger Matthias Müller das Volkswagenimperium aus der durch linksgrüne Hetzmedien verursachten Krise führen wird können, meine Wenigkeit musste das Stellenangebot leider aus guten Gründen ablehnen - Sie wissen: Termine, Termine. Ich werde dennoch weiterhin als enger Berater der deutschen Automobilbranche (insbesondere Daimlers) tätig bleiben, dies sei Ihnen versprochen, Sapperlot! Wie dem nun auch sei, hochgeehrte Damen und Herren, ist Ihnen eventualiter der Name einer noblen Stiftung bekannt, die ehemaligen Generaldirektoren in finanzieller Not hilft? Ich würde gerne einige Doppelmark an die höchstwahrscheinlich auf Parkbänken schlafenden Herrschaften Wendelin Weidekönig (unredl. "Wiedeking"), Klaus Esser und Thomas Middelhoff spenden, schliesslich naht der kalte Winter!
In grösstmöglicher Sorge auf rasche Antworten hoffend,
Dr. Waldemar Drechsler