4 Tage und 2 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.

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Nathan Freundt
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Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » Do 18. Jul 2013, 01:07

Werte Gemeinde,

mein Weib Rita macht mir größte Sorgen. Da ich langsam den Eindruck bekomme, dass sie sich etwas zu gut mit dem Briefträger versteht, wollte ich einen Treuetest nach biblischer Anweisung an ihr vornehmen (siehe unten) und habe ihr dafür "fluchbringenden Wasser der Bitterkeit" eingeschenkt, um ihre Reaktion daraufhin zu testen. Dafür habe ich extra faules Wasser aus unserer Regentonne besorgt und für die Bitterkeit einige bittere Mandeln hinzugefügt.

In der Bibel ist ganz genau beschrieben, wie ein redlicher Mann sein höchstwahrscheinlich unkeusches, verdorbenes und untreues Weib testen kann und exakt so, wie unten angegeben, will ich es auch durchführen.

Jetzt mein Problem: Mein Weib weigert sich vehement, diesen Test ihrer Tugend an sich durchführen zu lassen und droht mir sogar mit Scheidung. Natürlich griff ich sofort zu meinem Rohrstock, um sie zu züchtigen, doch daraufhin packte sie später nur ihre Sachen, als ich auf der Arbeit war, und zog zu ihrer Mutter.
Einen Zettel hat sie mir auch dar gelassen auf dem stand, ich solle diesen Treuetest doch lieber einmal selbst an mir durchführen und diese Brühe trinken.
Völlig absurd diese Vorstellung, wo sie doch weiß, dass ich einen empfindlichen Magen habe!

Hier die exakten biblischen Anweisungen:

4. Buch Mose, Kap. 5, 11–28

11 Und Jehova redete zu Mose und sprach: 12 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn irgend eines Mannes Weib ausschweift und Untreue gegen ihn begeht, 13 und ein Mann liegt bei ihr zur Begattung, und es ist verborgen vor den Augen ihres Mannes, und sie hat sich im geheimen verunreinigt, und es ist kein Zeuge gegen sie, und sie ist nicht ertappt worden; 14 und der Geist der Eifersucht kommt über ihn, und er wird eifersüchtig auf sein Weib, und sie hat sich verunreinigt; oder der Geist der Eifersucht kommt über ihn, und er wird eifersüchtig auf sein Weib, und sie hat sich nicht verunreinigt: 15 so soll der Mann sein Weib zu dem Priester bringen und ihre Opfergabe ihrethalben bringen, ein Zehntel Epha Gerstenmehl; er soll kein Öl darauf gießen und keinen Weihrauch darauf legen; denn es ist ein Speisopfer der Eifersucht, ein Speisopfer des Gedächtnisses, welches Ungerechtigkeit ins Gedächtnis bringt. 16 Und der Priester soll sie herzunahen lassen und sie vor Jehova stellen. 17 Und der Priester nehme heiliges Wasser in einem irdenen Gefäße; und der Priester nehme von dem Staube, der auf dem Fußboden der Wohnung ist, und tue ihn in das Wasser. (2. Mose 30.18) 18 Und der Priester stelle das Weib vor Jehova und entblöße das Haupt des Weibes, und lege auf ihre Hände das Speisopfer des Gedächtnisses; es ist ein Speisopfer der Eifersucht; und das fluchbringende Wasser der Bitterkeit soll in der Hand des Priesters sein. 19 Und der Priester soll sie beschwören und zu dem Weibe sagen: Wenn kein Mann bei dir gelegen hat, und wenn du, unter deinem Manne seiend, nicht ausgeschweift bist in Unreinigkeit, so bleibe unversehrt von diesem fluchbringenden Wasser der Bitterkeit; 20 wenn du aber, unter deinem Manne seiend, ausgeschweift bist und dich verunreinigt hast, und ein Mann bei dir gelegen hat außer deinem Manne, - 21 und zwar soll der Priester das Weib beschwören mit dem Schwure des Fluches, und der Priester soll zu dem Weibe sagen -: So mache dich Jehova zum Fluche und zum Schwure in der Mitte deines Volkes, indem Jehova deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen mache, 22 und es komme dieses fluchbringende Wasser in deine Eingeweide, um den Bauch schwellen und die Hüfte schwinden zu machen! Und das Weib soll sagen: Amen, Amen! 23 Und der Priester soll diese Flüche in ein Buch schreiben und sie in das Wasser der Bitterkeit auslöschen; 24 und er soll das Weib das fluchbringende Wasser der Bitterkeit trinken lassen, damit das fluchbringende Wasser in sie komme zur Bitterkeit. 25 Und der Priester nehme aus der Hand des Weibes das Speisopfer der Eifersucht und webe das Speisopfer vor Jehova und bringe es zum Altar; 26 und der Priester nehme eine Handvoll von dem Speisopfer als dessen Gedächtnisteil und räuchere es auf dem Altar; und danach soll er das Weib das Wasser trinken lassen. 27 Und hat er sie das Wasser trinken lassen, so wird es geschehen, wenn sie sich verunreinigt und Untreue begangen hat gegen ihren Mann, daß das fluchbringende Wasser in sie kommen wird zur Bitterkeit, und ihr Bauch wird schwellen und ihre Hüfte schwinden; und das Weib wird zum Fluche werden in der Mitte ihres Volkes. 28 Wenn aber das Weib sich nicht verunreinigt hat und rein ist, so wird sie unversehrt bleiben und Samen empfangen. 29 Das ist das Gesetz der Eifersucht: Wenn ein Weib, unter ihrem Manne seiend, ausschweift und sich verunreinigt, 30 oder wenn über einen Mann der Geist der Eifersucht kommt, und er wird eifersüchtig auf sein Weib, so soll er das Weib vor Jehova stellen, und der Priester soll ihr tun nach diesem, ganzen Gesetz. 31 Und der Mann wird frei sein von Schuld; selbiges Weib aber soll ihre Missetat tragen.


Ich bin vollkommen verzweifelt, denn wer kümmert sich jetzt um unseren Hof, wenn dieses faule Stück weg ist?
Wer melkt die Kühe, füttert die Schweine, Hackt das Holz und erntet das Getreide?
Und wer putzt das Haus und kocht für die Familie?
Muss denn dieses faule Weibstück ausgerechnet jetzt zur Erntezeit abhauen?!
Ich würde diese leichten Aufgaben ja selbst sehr gern übernehmen, doch erstens habe ich aufgrund meines anstrengendes Berufes als Friedhofsgärtner nun wirklich keine Muße, mich auch noch um diese Kleinigkeiten zu kümmern und zweitens dürfte ich das auch aus medizinischen Gründen nicht, da mein Hausarzt in meiner Kindheit den Ansatz von Plattfüßen bei mir festgestellt hatte und damit schließlich nicht zu spaßen ist.

Ich bin verzweifelt und weiß mir keinen Rat!
Was empfehlen Sie mir? Und haben Sie womöglich auch schon Erfahrungen mit diesem Treuetest gemacht? Falls ja, bitte ich um konkrete Schilderungen.

Auf die Brettgemeinde vertrauend
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Eva_Pleyer » Do 18. Jul 2013, 07:29

Nathan Freundt hat geschrieben:Ich bin vollkommen verzweifelt, denn wer kümmert sich jetzt um unseren Hof, wenn dieses faule Stück weg ist?
Wer melkt die Kühe, füttert die Schweine, Hackt das Holz und erntet das Getreide?
Und wer putzt das Haus und kocht für die Familie?
Muss denn dieses faule Weibstück ausgerechnet jetzt zur Erntezeit abhauen?!
Ich würde diese leichten Aufgaben ja selbst sehr gern übernehmen, doch erstens habe ich aufgrund meines anstrengendes Berufes als Friedhofsgärtner nun wirklich keine Muße, mich auch noch um diese Kleinigkeiten zu kümmern und zweitens dürfte ich das auch aus medizinischen Gründen nicht, da mein Hausarzt in meiner Kindheit den Ansatz von Plattfüßen bei mir festgestellt hatte und damit schließlich nicht zu spaßen ist....

Nathan Freund



Werter Herr Freund,

was soll ein Weib mit einem Manne wie Ihnen anfangen, der sich vor der Feldarbeit und sonstigen Männerarbeiten drückt? Sie sind nun wahrlich kein redlicher Christ, sie sind nachgerade unnütz! Ein christliches Weib sollte ihre Pflichten kennen, aber ein Mann mit gefestigtem Glauben ebenfalls!

Weiß, was sich gehört:
Eva Pleyer

P.S.: Im Übrigen verwundert es mich bei solchen Gepflogenheiten nicht, dass sie offensichtlich noch nichtmals Ihren Zunamen kennen.
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Sören Korschio » Do 18. Jul 2013, 10:58

Werter Herr Freundt!

Einiges mutet hier sehr verdächtig an! Dass Ihr Weib das fluchbringende Wasser der Bitterkeit nicht trinken will, ist ja nahezu schon ein Geständnis. Dass Sie jedoch, wie von Frl. Pleyer erwähnt, nicht in der Lage sind Ihren Nachnamen zu buchstabieren, lässt vermuten, dass Sie schon zu aufgebracht und in Rage sind um noch vernünftig darüber zu urteilen.

"Mag der Zorn grausam sein und überschäumend die Wut, wer aber besteht vor der Eifersucht?" (Sprüche 27,4)

Folgender Vorschlag: stellen Sie hier im Brett ein Bild von Ihrer Frau ein und lassen Sie die restliche Gemeinde anhand optischer Merkmale entscheiden, wie wahrscheinlich ein Fremdgang ist.

Amen!
Ihr Sören Korschio
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » Do 18. Jul 2013, 12:24

Werter Herr Korschio, wertes Frl. Pleyer,

in der Tat war ich außer mir vor Rage angesichts meines so missratenem Weibes.
Möglicherweise handelte es sich aber auch nur um eine Freudsche Fehlleistung, da ich stets ein Freund aller redlichen Christen bin un selbst der Bibel gehorchend meine Feinde so liebe wie mich selbst.

Die Idee mit der Photographie meines Weibes ist nicht verkehrt, doch verfüge ich leider über kein Photo von ihr, da ich bisher niemals eine Notwendigkeit für eine Anfertigung eines solchen gesehen hatte.

Für Sie habe ich allerdings mal nach Weibern gegockelt, die große Ähnlichkeit mit meinem aufweisen:
http://www.ozdw.com/couch/actors/ruth4.jpg

Frl. Pkleyer, bitte unterstellen Sie mir keine Faulheit, schließlich hatte ich bereits geschrieben, dass ich allein aus rein gesundheitlichen Gründen diese Arbeiten nicht selbst ausführen kann. Ansonsten hätte ich das selbstverständlich getan und meinen Mann gestanden, wie man so schön sagt!

Weiter schuftend,
Ihr treuer, redlicher Freund Freundt
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Sören Korschio » Do 18. Jul 2013, 14:11

Sehr geehrter Herr Freundt!

Ein Prachtweib haben Sie da geehelicht, Potzblitz! An Ihrer Stelle wäre ich schon auf dem Weg zu Ihrer Schwiegermutter, das fluchbringende Wasser der Bitterkeit im Gepäck.

Schwer besorgt,
Sören Korschio
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Wilhelm Spiesser » Do 18. Jul 2013, 15:01

Werter Herr Freundt,
da Sie in einer tiefen Ehekrise stecken, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Weib suchen. Machen Sie dieses darauf aufmerksam, dass sie durch eine Scheidung den 10 Geboten zuwiderhandelt und sich auf das Schwerste versündigt!
Ratend,
W. Spiesser

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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » So 28. Jul 2013, 23:19

Werte Gemeinde,

vielen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihre hilfreichen Ratschläge bezüglich meines unredlichen Weibes!
Es ist wirklich sehr beruhigend, dass man hier in dieser christlichen Brettgemeinde so viel Unterstützung erhält und ich danke dem HERRn dafür! Halleluja!

Werter Herr Korschio, Ihrem Rat folgend habe ich mich mit mehreren Mitgliedern meiner Bibelgruppe auf den Weg zu meiner Schwiegermutter und meinem Weib gemacht und wir alle haben Beiden ins Gewissen "geredet" und mein Weib gottlob dazu bringen können, das fluchbringende Wasser der Bitterkeit zu trinken.
Und alles hat sich zum Besten entwickelt! Das fluchbringende Wasser der Bitterkeit hat bewiesen, dass mein Weib mich doch nicht betrogen hatte, denn bereits nach 9 Tagen konnte sie die Intensivstation verlassen hat noch vor den Regenfällen das Getreide ernten können. Gelobt sei Jesus Christus!

Die Ärzte wollten sie zwar noch länger dort behalten, aber ich konnte mein Weib überzeugen, sich sofort selbst zu entlassen, denn schließlich steht geschrieben:
Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.

2. Mose, Kapitel 15, 26

Siehe dazu auch 5. Mose 7.15; 5. Mose 32.39 und Matthäus 9.12.

Nur meine unredliche Schwiegermutter zeigte sich mal wieder nicht einsichtig und hatte sogar noch versucht, mein Weib vom Trinken des fluchbringenden Wassers der Bitterkeit abzuhalten!
Aber Gott wusste schon, warum er ihren schwer an Demenz erkrankten Ehemann noch auf dem Sterbebett dazu veranlasste, sein Testament zu ändern und mich zum Alleinerben zu machen. Während ich für ihn vorbildlicherweise an seinem Sterbebett betete, trieb sie sich grade mal wieder faul in der Küche herum. Wie durch ein Wunder konnte er plötzlich erstmals seit Jahren wieder sprechen und verlangte von mir, ihm einen Zettel und Stift zu bringen, um ein neues Testament aufzusetzen.

Gott belohnt eben die Seinigen!
Der Herr gibt Gnade und Ehre; Er lässt Frommen kein Gutes mangeln

Psalm 84,12

Wer unschuldig mit reinem Herzen und nicht betrügt, der empfängt Segen und Gerechtigkeit.

Psalm 24,4-5

Gott dankend
Nathan Freundt
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Sozialprediger » Di 30. Jul 2013, 11:30

Nathan Freundt hat geschrieben:Werte Gemeinde,

vielen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihre hilfreichen Ratschläge bezüglich meines unredlichen Weibes!
Es ist wirklich sehr beruhigend, dass man hier in dieser christlichen Brettgemeinde so viel Unterstützung erhält und ich danke dem HERRn dafür! Halleluja!

Werter Herr Korschio, Ihrem Rat folgend habe ich mich mit mehreren Mitgliedern meiner Bibelgruppe auf den Weg zu meiner Schwiegermutter und meinem Weib gemacht und wir alle haben Beiden ins Gewissen "geredet" und mein Weib gottlob dazu bringen können, das fluchbringende Wasser der Bitterkeit zu trinken.
Und alles hat sich zum Besten entwickelt! Das fluchbringende Wasser der Bitterkeit hat bewiesen, dass mein Weib mich doch nicht betrogen hatte, denn bereits nach 9 Tagen konnte sie die Intensivstation verlassen hat noch vor den Regenfällen das Getreide ernten können. Gelobt sei Jesus Christus!
Die Ärzte wollten sie zwar noch länger dort behalten, aber ich konnte mein Weib überzeugen, sich sofort selbst zu entlassen, denn schließlich steht geschrieben:...

Falls sich dies wirklich so zugetragen hat(ich bezweifle dies und glaube hier eher an eine äußerst perverse Form der Fantasie), fehlen mir die Worte...
Wegen einem Ansatz zu Plattfüßen(wenigstens um Ausreden für ihre eigene Faulheit zu bemühen, scheinen sie nicht zu träge zu sein...), wo man heutzutage bei jedem halbwegs versierten Orthopäden helfende Einlagen bekommt, lassen sie ihre Frau ernsthaft nach einem Aufenthalt in der Intensivstation, den sie mittels hochgefährlichen Giftwassers verursacht haben, gegen das Anraten der Ärzte sich selbst entlassen, um dann wieder für sie auf den Feldern schuften zu können?

Angewidert
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Jared v. Stock » Di 30. Jul 2013, 14:05

Herr Sozialprediger,

auf Anraten der Ärzte, wenn ich das schon höre. Glauben Sie, dass ein paar Scharlatane die Leistungsfähigkeit seines Weibes besser beurteilen können als er selbst?

Herrn Freundt zu seiner treuen und fleißigen Gattin gratulierend

v. Stock
Die auf den HERRn sehen, werden strahlen vor Freude.
Psalm 34,6

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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Der Einsiedler » Di 30. Jul 2013, 14:19

Werter Herr Freundt,

da haben Sie ja alles richtig gemacht.
Sollte sich Ihre Schwiegermutter, diese unredliche Kreatur, noch einmal Ihrem Hof nähern, so hetzen Sie die Hunde auf die falsche Schlange. Sollten Sie keinen scharfen Köter besitzen fragen Sie einmal bei Herrn Schnabel nach. Auf seinem Hof wacht meines Wissens nach Arras, ein an Wut und Hetzfreude kaum zu überbietender Beißer. An Ihrer Stelle würde ich die Schwiegermutter eh vor die Tür setzen. Sind Sie doch schließlich der Alleinerbe. Soll aus dem Weib doch werden was es wolle. Ihr Problem ist dies jedenfalls nicht.

Jauchzend

Der Einsiedler
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Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » Di 30. Jul 2013, 14:39

Werte Herren,

vielen Dank für Ihre Anteilnahme und Ihre netten Worte der Bestätigung!

Da ich mich streng nach der Bibel gerichtet habe bei diesem Treuetest muss ich schließlich alles richtig gemacht haben und mein Weib ist inzwischen auch wieder recht fidel, die Arbeit hat ihr also keinesfalls geschadet!
Arbeit ist doch ohnehin die beste Medizin und wer die Arbeit nicht scheut, wird auch nicht krank!
Das sollte sich auch der Sozialschmarotzer hinter die Ohren schreiben!

Werter Herr Einsiedler,

vielen Dank für Ihren weisen Ratschlag bezüglich meiner Schwiegermutter!
Das einzige Problem dabei ist, dass sie eine ganz ordentliche Miete zahlt (die ich nach diesem Zwischenfall natürlich erneut erhöht habe), und meine Familie diese Mieteinnahmen sehr gut gebrauchen kann, da ich schließlich der einzige Ernährer meiner fünfköpfigen Familie bin. Mein faules Weib kümmert sich ja lediglich etwas um den Hof, was man wohl eher als Liebhaberei (unredlich: "Hobby"), denn als Arbeit bezeichnen kann.
Und wegen des Bevölkerungrückgangs in Sachsen-Anhalt stehen bereits jetzt einige Häuser in Elend leer. Glauben Sie mir, ich habe wirklich versucht, einen anderen Mieter für dieses Haus zu finden und sobald ich einen finden sollte, fliegt meine Schwiegermutter sofort aus dem Haus!
Eine Klage gegen den Rauswurf dürfte ihr dann auch nicht helfen, schließlich ist der Richter in meiner Bibelgruppe...

Gott für alles dankend
Nathan Freundt

Anmerkung:
Es würde mich sehr interessieren, ob auch andere Gemeindemitglieder diesen Treuetest mit dem fluchbringenden Wasser der Bitterkeit bereits einmal ausprobiert haben oder dieses vorhaben und bin sehr gespannt auf einen Erfahrungsaustausch.
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » Mi 31. Jul 2013, 10:27

Pharisäer Sozialschmarotzer,

noch eine Anmerkung für Sie:
Wenn man sich streng an die Gesetze und Vorbilder der Bibel hält, kann etwas wohl kaum einer „perversen Fantasie“ entspringen, denn:

Also ist das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.

(Römer 7,12)

Ergänzend
Nathan Freundt
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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Sozialprediger » Mi 31. Jul 2013, 20:52

Nathan Freundt hat geschrieben:Pharisäer Sozialschmarotzer,

noch eine Anmerkung für Sie:
Wenn man sich streng an die Gesetze und Vorbilder der Bibel hält, kann etwas wohl kaum einer „perversen Fantasie“ entspringen, denn:

Also ist das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.

(Römer 7,12)

Ergänzend
Nathan Freundt

Abgesehen davon, dass ihr simpler Ausdruck bzw. der infantile Versuch der Beleidigung meiner Person, der übrigens wider der Brettregeln ausartet, weder von Bildung(als simpler wie fauler Friedhofsgärtner ohne Ambitionen, der lieber die Frau schuften lässt, anstatt selbst anzupacken, scheinen sie mit selbiger auch nicht allzu intensiv in Berührung gekommen zu sein) noch von Kinderstube(angesichts der Tatsache, dass in diesem löblichen Forum so gerne über die Jugend geschimpft wird^^) zeugt, verwundert es nicht, dass sie nicht zu kapieren zu scheinen, dass die Bibel hin und wieder auch in Bildern spricht.

Zudem sind Gesetze bzw. Rechtsordnungen schlechthin auf das Wohl des Menschen zu überprüfen und in weiterer Folge zu hinterfragen, denn heißt es nicht in
Römer 12, 2:
Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

[b]1. Thessalonicher 5, 21:

Prüft alles, das Gute behaltet!


?

Amüsiert grinsend
Sozialprediger

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Re: Christlicher Treuetest / Betrügt mich mein Weib?

Beitragvon Nathan Freundt » Do 1. Aug 2013, 09:15

Frl. Asozial,

Sie sollten besser einmal die Brettregeln studieren, denn nach diesen gebührt es der Höflichkeit, dass stets eine Anrede zu erfolgen hat, was Sie jedoch in sträflicher Weise missachtet haben.

Zudem wird eine korrekte Rechtschreibung verlangt. Es amüsiert mich, dass Sie mir unterstellen, ich sei ungebildet, während Sie hier einen Text voller Rechtsschreibfehler verfassen.
Die Anrede wird bei Personen, welche man siezt, IMMER groß geschrienen!

Groß- oder Kleinschreibung von sie/Sie

Die Formen des Anredepronomens Sie schreibt man immer und überall groß und auch die Formen des entsprechenden Possessivpronomens, d. h. auch in der wörtlichen Rede im Prosatext: „Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie daraus?“ „Solche, die ich Ihnen nicht auf die Nase binden will“ (Willi Achten: Die florentinische Krankheit).

Immer und überall groß, das kann man sich ziemlich leicht merken. Dennoch gibt es bisweilen Unsicherheiten bezüglich der Groß- oder Kleinschreibung von sie/Sie und Konsorten und die ergeben sich meist daraus, dass die höfliche Anrede mit Sie leicht mit der dritten Person Plural sie verwechselt wird.


Quelle:http://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/gross-oder-kleinschreibung-von--em-sie-sie--em-

Jetzt zu Ihrem "Text", falls man dieses Geschmiere denn überhaupt als solchen bezeichenn kann:

Abgesehen davon, dass ihr simpler Ausdruck bzw. der infantile Versuch der Beleidigung meiner Person, der übrigens wider der Brettregeln ausartet, weder von Bildung(als (ein Leerzeichen fehlt) simpler wie fauler Friedhofsgärtner ohne Ambitionen, der lieber die Frau schuften lässt, anstatt selbst anzupacken, scheinen sie mit selbiger auch nicht allzu intensiv in Berührung gekommen zu sein) - hier fehlt auch noch ein Komma - noch von Kinderstube(angesichts der Tatsache, dass in diesem löblichen Forum so gerne über die Jugend geschimpft wird^^) zeugt, verwundert es nicht, dass sie nicht zu kapieren zu scheinen, dass die Bibel hin und wieder auch in Bildern spricht.


5 Fehler in diesen wenigen Zeilen von einer Person, welche sich selbst für ganz besonders gebildet hält...
Nun, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

Ich habe dagegen NIEMALS behauptet, gebildet zu sein, denn ich bin eben nur ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn, wie es bereits unser werter Papst Benedikt zu trefflich formuliert hatte.

Trotzdem besteht auch für Sie durchaus noch etwas Hoffnung, denn es steht geschrieben:

Matthäus 5,3:

Selig sind, die im Geiste armen; denn ihrer ist das Himmelreich.


Noch eine Empfehlung bezüglich Ihres angeblich sozialen Einsatzes:

2. Thessalonicher - Kapitel 3

Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen.


und was Ihre völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitate anbetrifft, mit denen Sie verzweifelt versuchen, Ihre eigenwilligen Eigeninterpretationen zu rechtfertigen, kann ich nur Folgendes entgegnen:

Jakobus - Kapitel 2

10 Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist's ganz schuldig.



Belehrend
Nathan Freundt
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Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.


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