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Ich prangere meinen Ehemann an

Prangern Sie unredliche Entdeckungen oder Geschehnisse an! Erstatten Sie Selbstanzeige!

Moderator: Brettleitung

Rotzgoere
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Ich prangere meinen Ehemann an

Beitragvon Rotzgoere » Fr 16. Aug 2019, 09:14

Werte Brettgemeinde,
ich studiere ab Oktober Medizin in Österreich. Nun ist mein Ehemann zu dem Entschluss gekommen, dass ich einen Keuschheitsgürtel zu tragen habe und dies setzt er mit Gewalt durch. So züchtigt er mich jeden Abend und zwar auf sehr gemeine Art und Weise. Wenn ich vom Pflegepraktikum komme muss ich ihm ein Beweis meiner Keuschheit liefern und mich untersuchen lassen. Am Samstag auch vom Pastor, dieser rät meinem Ehemann ebenfalls dazu. Das ist doch nicht rechtens

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Re: Ich prangere meinen Ehemann an

Beitragvon Marconiac » Fr 16. Aug 2019, 09:51

Weib Göre,

Sie haben Ihren Ehemann nicht anzuprangern!
Natürlich hat er das Recht, nein sogar die Pflicht, sicherzustellen, dass Ihre Keuschheit bewahrt bleibt.
Die Züchtigung gehört ebenfalls zu den ehelichen Pflichten.

Weiterhin frage ich mich, wieso Sie als Weib es überhaupt in Betracht ziehen, ein Medizinstudium anzutreten und wieso Ihr Ehemann das duldet? Ihre einzige medizinische Tätigkeit sollte sein, Schürfwunden Ihrer Kinder zu versorgen.

Fragend,
Marconiac
Zucht bewahren ist der Weg zum Leben;
wer aber Zurechtweisung nicht achtet, geht in die Irre.
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Re: Ich prangere meinen Ehemann an

Beitragvon Volker Huber » Fr 16. Aug 2019, 11:13

Unflätiges Weib Göre,

als promovierter Jurist kann ich Ihnen sagen, daß es ohne jedweden Zweifel rechtens ist sein Weib, welches zu gebären hat, im Zweifel oder bei unumstrittenen Dummheiten nach christlicher Manier zu züchtigen. Desweiteren sollten Sie sich ob Ihres eingeschränkten Denkvermögens fragen, welch Seriösität eine Universität inne haben muss, einem Weib die Chance zu geben Medizinerwissen zu erlernen.

Ich frage mich derzeit: haben Sie sich Hanfgift gespritzt oder erliegen Sie einem inneren Dämon? Ihr Studium können weder Sie, noch die Universität kaum ernst meinen.

Die Keuschheit des Weibes überprüfend,
Volker Huber

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Re: Ich prangere meinen Ehemann an

Beitragvon Martin Berger » Fr 16. Aug 2019, 13:08

Rotzgoere hat geschrieben:Wenn ich vom Pflegepraktikum komme muss ich ihm ein Beweis meiner Keuschheit liefern und mich untersuchen lassen. Am Samstag auch vom Pastor, dieser rät meinem Ehemann ebenfalls dazu. Das ist doch nicht rechtens

Weib Rotzgöre,

kann denn ein Weib zwischen Recht und Unrecht unterscheiden? Natürlich ist dem nicht so, weshalb Weiber auch aus gutem Grunde, ebenso wie Kinder und andere Entmündigte, nur eingeschränkt geschäftsfähig sind. Weiber brauchen klare Anweisungen des Vormunds, in der Kindheit vom Vater, in der Ehe vom Ehemann, damit sie ihre Pflichten erledigen können und nicht vom Pfad der Redlichkeit abkommen.

Herr Gast, ein ehrenwertes Mitglied unseres keuschen Plauderbrettes, formulierte es einst so:
G-a-s-t hat geschrieben:Werte Herren,

wie uns ältere Katechismen lehren, ist Schamhaftigkeit der Zaun um den Garten der Keuschheit. Reißt das Weib diesen ein, kommen aus allen Richtungen die Schweine in den Garten! Will heißen: Das Weib selbst wird unkeusch und es verführt die Männer zur Unkeuschheit.

Mit verbindlichem Gruße
Gast

GOTT bewahre, daß Sie Ihren Ehemann zur Unkeuschheit vorführen. Ihr Vater, sofern dieser bekannt war, hat Sie hoffentlich keusch erzogen, sodaß Ihr Ehemann nicht erst noch die Dirne austreiben muß, die Ihnen womöglich innewohnt.

Im Brief des Paulus an die Galater heißt es:
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

Galater 5, 19-23

Und nun danken Sie Ihrem Ehemann, daß er Sie vor den Sünden des Fleisches bewahrt. Danken Sie ihm auf Knien, daß er Sie als Weib angenommen hat, obwohl er, und dies ohne jeden Zweifel, ein besseres Weib hätte finden können. Und beichten Sie ihm gefälligst auch, daß Sie ihn, undankbar wie Sie sind, in diesem Brette angeprangert haben. Eine Tracht Prügel wäre hierfür angebracht.

Gerne als Ehe- und Familienberater tätig,
Martin Berger


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