Ich wurde zwangseingewiesen!

Hier können Sie um christlichen Rat ersuchen und Ihre Sünden beichten.
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Peter Schluckewoi
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Peter Schluckewoi »

Herr Bartheck,

ihre Anschuldigungen gegenüber den Lebensumständen einiger Mitglieder dieses Brettes ist empörend.
Der Bub Rüdiger lebt nicht unter einer Brücke, um redlichen Reisenden einen Wegzoll abzuluchsen, sondern ein einem christlichen Internat.
Auch Herr Zeng wird mit Sicherheit ein Leben außerhalb seines Hühnerstalls führen, seine Haushälterin würde mit ihm zusammen ja gar nicht reinpassen.
Einen neuen Gastarbeiter herumführend,
Peter Schluckewoi
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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Schluckewoi,

wohl wahr, welch redliche Worte Sie sprechen. Man muss jedoch dazu sagen, daß auch das schnafte Inernat, welches Ich besuche, einen Zoll zur Nutzung der internatseigenen Jagdgründe, einem vier Hektar großem Waldstück, fordert. An manchen Tagen bin auch Ich schnafter Bengel abgestellt, um die Nutzungsgebühren von redlichen Jägern einzusammeln, Hurra. Allerdings sitze Ich dann in einer Hütte, nicht unter einer Brücke, nein, nein, nein.

Im Hühnerstall kann man ja keinen Heimrechner betreiben, denn die Maus würde von den Hühnern verschreckt werden, LAL!

Schallend lachend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

Wer Sprudelwasser trinkt, hasst Jesus.
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Horst von Kurzensoed
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werte Herrschaften!

Zu allererst möchte ich mich bei Herrn Eustachius bedanken, daß er sich endlich dem Narren Stinkbier angenommen hat.
Ich bin überzeugt, daß er nach einer angemeßenen Therapie die Würste nur so verschlingen wird. Eine Zwangseinweisung ist sicherlich keine schöne Erfahrung, jedoch ein notwendiges Übel, um den Narren zur Heilung zu verhelfen, wenn er ebendiese in seinem Wahn nicht freiwillig in Anspruch nehmen möchte.

Nun jedoch zu dem sich in diesem Faden abzeichnenden Konflikt:
Bub Bartheck, laßen Sie Ihre Anschuldigungen!
Kann es sein, daß Sie neidisch auf den Erfolg sind, die der HERR dem Herrn Zeng nach jahrzehntelanger Schwerstarbeit beschert hat?
Sind Sie möglicherweise neidisch, daß Ihr Herr Vater nicht dafür gesorgt hatte, daß Sie in ein ebenso christliches Knabeninternat kommen wie unser Bub Rüdiger?

Kehren Sie vor Ihrer eigenen Haustüre, bereuen Sie Ihre Sünden, suchen Sie sich einen anständigen Arbeitsplatz im Handwerk, der Industrie oder der Landwirtschaft, studieren Sie die Bibel und alte christliche Schriften, lernen Sie die lateinische Sprache, suchen Sie sich im besten Falle ein töftes Kloster aus, in dem Sie Ihr restliches Leben als Mönch verbringen können!

Für die baldige geistige Genesung des Herrn Stinkbier sowie die Einsicht des Buben Bartheck betend,
Horst von Kurzensoed
Gunilla von Hintenrain
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Gunilla von Hintenrain »

Werter Herr Bartheck,

vielen Dank für ihren Hinweis. Ich werde mich also auf die Suche nach einem Leibesertüchtigungs-Abfluss machen, in der Hoffnung, nicht bei einem Klempner zu landen.

schwitzend

Frl. von Hintenrain
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Opa Rauschebart
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Opa Rauschebart »

Frl Gunilla,

der Besuch eines sogenannten Sportladens ist überflüssig.
Halten Sie sich an den Rat des Rotzbengels und besorgen sich vom Bauern einen alten Kartoffelsack; vllt. reicht ein Doppelzentnersack für Ihre Körperproportionen. Schneiden Sie an den entsprechenden Stellen ein Loch für den Kopf und seitlich die Löcher für die Arme rein und schon ist das töfte, keusche Kleid genäht. Dies wird der Gesundheit Ihres offensichtlich nicht sehr verkeuschten Pfarrers gut tun. So ausgerüstet können Sie sich dann überall blicken lassen!

Konstatierend

Opa Rauschebart
***** Lernen durch Schmerz ****** Motivation durch Entsetzen*****
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Walther Zeng
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Walther Zeng »

Frl. Gunilla, werte Herren,

bevor es diese fein gewebten Jutesäcke gab, wußten unsere Vorfahren
auch schon, wie man z.B. die Faser der Brennessel und die Wolle des
Schafes verwebt. Diese handwerkliche Kunst scheint mir verloren gegangen!
Sie sollte entsprechend alter Überlieferungen wieder belebt werden.

Diese Sportläden im Internetz haben durchaus interessante Angebote
für Damen und Herren, welche sich bei jedem Wetter auf Äckern
oder in Wäldern, Gärten usw. längere Zeit aufhalten.
Hier eine durchaus nicht unkeusche Jacke in modischem Blau:
https://www.schoeffel.com/de/de/schoeff ... u-6840-780

Im weiteren Herrn Kurzensoed vollumfänglichst zustimmend
Walther Zeng
Gunilla von Hintenrain
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Gunilla von Hintenrain »

Liebe Gemeinde, werte Herren, bester Rüdiger,

https://www.redbubble.com/de/i/kleid/De ... id=1&pid=2
Wie hier zu sehen, ist die Sack-zu-Kleidung-Idee doch schon weiter verbreitet.

Sich auf Unwetter vorbereitend

Frl. von Hintenrain
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Rotzbengel Rüdiger
Löblicher Internatsknabe
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Fräulein Hefereigen,

mir scheint, man möchte Sie auf jener verschalteten Kleiderbörse recht dreist über das Öhrchen schlagen. Schaffen Sie sich keinen Gelben Sack für 66 Euronen an, marschieren Sie eilig in den nächsten Tante-Emma-Laden, da erhalten Sie ein solche Echsemplar für einen Tauschwert von wenigen Zents, sapperlot!

Kopfschüttelnd,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Walter Gruber senior »

Sehr geehrter Herr,

auch von mir Gute Besserung! Sicherlich tröstet es Sie etwas, dass Sie ganz offensichtlich in guten Händen sind.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)
Gernot Ulrich Grauleben
Brettgast mit Maulkorb
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Gernot Ulrich Grauleben »

Werter Herr Stinkbier!

Es ist in der Tat ein ulkiger Zufall, daß auch Sie in der Eustachiusschen Vogelmühle gelandet sind. Fürwahr eine vorzügliche Anstalt, die mir bereits einen Großteil meiner Psychosen ausgetrieben hat und mir dank keuscher Exorzismen und Züchtigungen selbst die hartnäckigsten ketzerischen Gedanken aus meinen durch Elektroschocks entwirrten Gehirnwindungen gejagt hat.
Ich kann Ihnen raten, immer brav die Medikamente zu schlucken und immer brav den täglichen Bibelvers sowie Ihren persönlichen Lieblingspsalm aufsagen zu können, dann freut sich der Onkel Doktor und der Tag Ihrer Entlassung wird in die Nähe rücken.

Ich sah zum Beispiel dereinst bis zu fünf grüne Gartenzwerge, die alte Schlagerlieder sowie Opernarien vortrugen. Durch konsequente Züchtigungen konnte diese Zahl auf zwei reduziert werden, die ich mittlerweile lieb gewonnen habe und nicht missen möchte.
Manchmal beten sie sogar gemeinsam mit mir!

Die Atemluft auf Kohlenstoffmonoxid überprüfend und gemeinsam mit den zwei lustigen grünen Männlein "La donna e mobile" anstimmend,
Gernot U. Grauleben
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Xaver-Bonifaz Afshar
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Xaver-Bonifaz Afshar »

Werter Herr Stinkbier,

ich wünsche Ihnen eine schnelle Genesung.
In welchen Sanatorium sind Sie den untergebracht?
Doch nicht im Sanatorium „Les Cerisiers“.

Sollten Sie sich dort aufhalten sind Sie bestens versorgt.
Die leitende Irrenärztin Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd wird sich bestens um Sie kümmern.
Ich kann mich noch genau an meine Zwangseinweisung ins „Les Cerisiers“ damals erinnern.
Die Mitarbeiter dort sind sehr professionell ausgebildet und verstehen was von Ihrem Beruf.
Genießen Sie den Kognak.

Aus Erfahrung sprechend,
Xaver-Bonifaz Afshar
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Wolfram Stinkbier
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Wolfram Stinkbier »

Werter Herr Afshar,

Vielen Dank für Ihre Genesungswünsche.
Ich werte aktuell im von "Doktor" Eustachius geleiteten Sanatorium Vogelmühle.
Allerdings wurde mir eine baldige Entlassung in Aussicht gestellt.

Katholisch,
Wolfram Stinkbier
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Wolfram Stinkbier
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Wolfram Stinkbier »

Leider ist mir beim Schreiben meines letzten Beitrages ein kleiner Fauxpas passiert und ich habe ersteren Satz nicht vollständig vollendet.
Er sollte selbstverständlich "Ich werde aktuell im von "Doktor" Eustachius geleiteten Sanatorium Vogelmühle festgehalten." lauten.
Ich entschuldige für meinen Aussetzer.

Sich korrigierend,
Wolfram Stinkbier
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Horst von Kurzensoed
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werter Herr Stinkbier,

Die Nachricht über Ihre baldige Entlaßung erfreut mich. Anscheinend beherzigen Sie die Ratschläge des Herrn Doktors und nehmen brav Ihre Medikamente.
Nach Ihrer Entlaßung lade ich Sie auf mein Schloß ein, gemeinsam mit der Familie eine köstliche Wurstbowle zu genießen, als Vorspeise gibt es einen kräftigen Karotten-Gurken-Rettich-Eintopf, als Nachspeise stehen Bananen auf dem Tisch.

Ihr kleines Rechtschreibmalheur verzeihe ich Ihnen und hoffe, daß die löbliche Administranz ebenfalls Gnade walten läßt, weil Sie auf einem guten Weg sind.

Eine Wurstwurst nach altem Recept zubereitend,
Horst von Kurzensoed
kasperbar
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Re: Ich wurde zwangseingewiesen!

Beitrag von kasperbar »

Sehr geehrter Herr Stinkbier,

höflich ist es, wenn Sie um Entschuldigung bitten. Das Entschuldigen macht dann unsere Gemeinschaft redlicher Christen. Alles Gute für die Zeit nach Ihrer Entlassung wünscht Ihnen

kasperbar
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