0 Tage und 10 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Walter Gruber senior
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Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 30. Apr 2019, 12:18

Werte Mitglieder,

Christus hat uns aufgetragen, großzügig zu sein und nicht etwa gierig um kleine Dinge zu feilschen. Nicht der Eigennutz, sondern das Wohl der Gesamtheit soll das leitende Prinzip unseres Handelns sein. Dazu möchte ich eine bekannte Stelle aus dem Evangelium in Erinnerung rufen:

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.
(Matthäus 5,39-41)



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Ganz im Gegensatz dazu steht der Geist, der hinter allen linken Maifeierlichkeiten steht: Hier wird dem Arbeitgeber die für einen Monat bezahlte Arbeitsleistung einen Tag lang vorenthalten, um ein Fest des Egoismus und der sozialistischen Indoktrination zu feiern. Ich denke, es wäre eine schöne Geste der Großzügigkeit, wenn christliche Arbeiter an jenem „Tag der Arbeit“ zum Nutzen Ihrer Betriebe ihre Leistung erbringen würden, anstatt auf der Straße für den Kommunismus zu demonstrieren.

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Auch unsere Firma arbeitet ja im Geiste jener von Christus angemahnten Großzügigkeit, indem wir oftmals mehr als das kollektivvertragliche Entgelt auszahlen - etwa für besonders gute Leistungen oder Überstunden, die ihrerseits geleistet wurden, um uns von Nutzen zu sein. Es ist dies eben ein Geben und Nehmen.

Ich möchte an dieser Stelle alle christlichen Arbeitnehmer auffordern, ihren Arbeitgebern einen Tag ihrer Arbeitsleistung zu schenken, um Wertschätzung und Engagement für das gemeinsame Ganze auszudrücken! Wir müssen ein Zeichen gegen den Hass setzen, der von den Gewerkschaften immer wieder geschürt wird. Aus diesem Grunde wird auch dieses Jahr die Belegschaft der Firma „Gruber Internationale Transporte GmbH“ am Ersten Mai um sieben Uhr morgens vollständig antreten, gemeinsam ein Gebet sprechen und sodann wie an allen anderen Tagen zum Nutzen unserer Gesellschaft ihrem Tagewerk nachgehen!!!

Gezeichnet,
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 30. Apr 2019, 15:00

Werter Herr Gruber,

es ist wirklich eine Schande, daß jene Kommunistenlümmel diesen herrlichen Marienfeiertag frech okupierten!

Maria Maienkönigin intonierend,
Schnabel
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 30. Apr 2019, 20:24

Werter Herr Gruber,

vielen Dank für diesen Vorschlag. Vor allem junge Menschen sollten viel mehr arbeiten. Als junger Mann arbeitete ich mindestens 60 Stunden pro Woche und zwar an 6 Tagen. Der sonntägliche Kirchgang ist mehr Erholung, als man benötigt. Man sitzt, kniet, hört zu, bekommt sogar etwas zu essen und zu trinken.
Die jungen Menschen könnten viel mehr für diese Gesellschaft tun. Vielleicht sollte man die Jugend mehr kontrollieren und pauschal benachteiligen.

Einen Schnaps auf die Arbeit nehmend,
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Opa Rauschebart » Di 30. Apr 2019, 20:33

Werter Herr Frischfeld,

ich wusste gar nicht, daß Sie als Jugendlicher ein rechter Faulenzer waren!
Ich hoffe nun, daß Sie mit einem Arbeitsschnäpschen deutlich härter und vor allen Dingen länger arbeiten!

Sich verdient im Lehnstuhl räkelnd

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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon G-a-s-t » Di 30. Apr 2019, 20:37

Werter Herr Gruber,

das ist eine gute Idee. Leider ist sie in der großen Gruppe der unproduktiven Tätigkeiten nicht umsetzbar. Übrigens wird der erste Mai den werktags Tätigen in der Regel nicht bezahlt.


Werter Herr von Schnabel,

in unserer Heimat herrscht ja seit 1970 die Unsitte, am 1. Mai das Hochfest der Patrona Bavariae zu feiern. Daß dies hinter das 1955 für diesen Tag eingeführte Gedenken an den Heiligen Joseph den Arbeiter zurücktritt, weist sehr deutlich auf den andernorts schon angesprochenen Zusammenhang zwischen der Überhöhung Mariens in der Kirche und der Überhöhung des Weibes im allgemeinen in Form der Emanzipation mit ihren verheerenden Auswirkungen hin. Morgen, beim arbeitenden Gedenken, der dem Aveglöcklein folgenden Stärkung am vom Weibe bereiteten Mahl wäre eine gute Gelegenheit für eine Einsicht in diesen Zusammenhang, die ein erster Schritt zur Besserung sein könnte.

Wir bitten abschließend den Herrn, unsere Herzen für unsere Bestimmung zu öffnen.


Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt. Laß uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


Amen!
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Opa Rauschebart » Di 30. Apr 2019, 20:52

Werter Herr Gruber sen.,

Sie haben vollkommen Recht.
Der "Tag der Arbeit" als Feiertag ist ein Widerspruch in sich!
An diesem Tag sollte zu dessen Würdigung besonders hart durch Leisten einer zusätzlichen Sonderschicht gearbeitet werden.
Sollten in Ihrer Spedition einige abwrackfähige Karossen sein, bin ich gerne bereit, am nächsten ersten Mai mit meinem gepanzerten Kettenrollstuhl (der ungleich grösser ist als dieses entmilitarisierte Pendant hier)Bildbei Ihnen vorzufahren, um eine Extraschicht bei Ihnen abzuleisten. Als kleines Entgelt könnten Sie mir einige Liter Altöl als Tankfüllung spendieren.

Kekse zermalmend

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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 30. Apr 2019, 21:29

Sehr geehrte Herren,

ich möchte hier noch folgendes zum Ausfall der Arbeitszeit durch den Maifeiertag ergänzen:
Ist wegen eines Feiertages keine Arbeitsleistung zu erbringen, steht ArbeitnehmerInnen jenes Entgelt zu, das ihnen normalerweise – also auch ohne Ausfall der Arbeit wegen des Feiertags – gebührt hätte (= Ausfallsprinzip), das „Feiertagsentgelt“.
(siehe https://www.kollektivvertrag.at/cms/KV/ ... freie-tage)


Das nicht zur Arbeit erscheinende Personal bekommt also sehr wohl Geld für diesen Tag.

Der Ausdruck „ArbeitnehmerInnen“ bedeutet übrigens nicht, dass dies nur die Weiber betrifft, sondern es ist dies als generisches Femininum heutzutage unter allen Linken gebräuchlich.

Rechtzeitig zu Bett gehend, um am morgigen Arbeitstag ausgeschlafen zu sein,
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Martin Berger » Mi 1. Mai 2019, 02:32

Walter Gruber senior hat geschrieben:Das nicht zur Arbeit erscheinende Personal bekommt also sehr wohl Geld für diesen Tag.

Werter Herr Gruber,

für Sie, als Arbeitgeber, ist dies natürlich überaus untöfte, doch ist es allemal gerechter, als arbeitslosen Menschen Arbeitslosengeld zu bezahlen. Diese arbeiten schließlich nicht nur an den Feiertagen nicht, sondern auch sonst nicht. Überaus christlich wäre es, wenn man Arbeitgeber wie Sie entlasten würde, man zugleich aber auch die Arbeitnehmer nicht dafür bestraft, daß sie nicht arbeiten können, obwohl sie wollen würden. Die Lösung wäre also, daß man den Arbeitsfaulen die Sozialleistungen kürzt, um damit die Arbeitnehmer an den Ausfallstagen zu bezahlen, wodurch die Arbeitgeber entlastet werden würden, die ja auch nichts dafür können, daß an Feiertagen nicht gearbeitet wird.

Vorschlagend,
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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon G-a-s-t » Di 7. Mai 2019, 08:27

Werter Herr Gruber,

zumindest für mir bekannte Verträge in Deutschland ist das nicht korrekt, sondern die Situation ist wie folgt:
Im Arbeitsvertrag wird u. a. festgelegt, was der Arbeitnehmer zu leisten hat und welchen Lohn er dafür erhält. Unter die Leistung fällt u. a. auch die Arbeitszeit. Bei sonst nur werktags arbeitenden Arbeitnehmern pflegt festgelegt zu sein, daß gesetzliche Feiertage keine Arbeitstage sind. Wenn der Vertrag keine Arbeit an solchen Tagen vorsieht, folgt daraus automatisch, daß auch die vertragliche Bezahlung nicht für diese freien Tage erfolgt.
Der jährliche Lohn für die gesamte Arbeitsleistung wird normalerweise der Einfachheit halber gleichmäßig auf die Monate aufgeteilt. Im Februar wird genauso viel bezahlt wie im März - das heißt aber keineswegs, daß man im Februar zwei, drei Tageslöhne geschenkt bekommt oder im März zwei, drei Tage umsonst arbeitet. Genauso ist auch aus dem Umstand, daß man im Mai denselben Lohn wie in Monaten ohne Feiertag bekommt, nicht zu folgern, der Feiertag werde bezahlt. (Und „bezahlten Urlaub“ gibt es aus demselben Grund natürlich auch nicht. Allenfalls die in der jetzigen Form unlöbliche Lohnfortzahlung im Krankheitsfall existiert tatsächlich.)
Wenn es die Linken trotzdem so darstellen, als gäbe es bezahlte Feiertage, bezahlten Urlaub usw. (die von Ihnen verschaltete Seite ist ja auch eine linke), dann deshalb, um die Arbeiter glauben zu machen, dies alles sei ihnen, den Linken zu verdanken, sie würden immer wieder Zusatzleistungen für die Arbeitnehmer erringen, für welche keine Gegenleistung zu erbringen sei, und ihnen so zu einer menschenwürdigen Behandlung und ihrem guten Recht verhelfen, welches ihnen ansonsten von den Arbeitgebern vorenthalten würde. Fallen Sie auf solche linken Lügen nicht herein! Wenn sich die Linken schon mit nicht existenten Dingen brüsten müssen, scheint es mit ihrer Leistungsfähigkeit nicht weit her zu sein.
Könnten sich die obrigkeitslosen linken Massen nicht ein Beispiel an den löblichen Ameisen nehmen?

Spr 6,6ff.
Geh hin, du Fauler, zu der Ameise; schau ihr Verhalten, daß du weise wirst!
Obwohl sie keine Obrigkeit besitzt und keinen Ordner, keinen Herrscher,
sucht sie im Sommer schon sich ihre Nahrung, ihr Futter sammelt sie zur Erntezeit.
Wie lange noch, du Fauler, bleibst du liegen, wann willst du dich erheben aus dem Schlaf?
(Du sagst): "Nur noch ein bißchen Schlaf, ein bißchen Schlummer, ein bißchen Hände-Ineinanderlegen, um zu ruhen!"
Und schon kommt über dich die Armut wie ein Strolch und deine Not gleich wie ein frecher Bettler.


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Re: Ein Erster Mai im Geiste des Christentumes

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 7. Mai 2019, 09:37

Werter Herr Gast,

danke für die Erläuterung. Wie immer man die Situation interpretieren mag, sie läuft darauf hinaus, dass der Unternehmer pro ungerechtfertigtem Feiertag für das von ihm bezahlte Gehalt einen Tag an Arbeitsleistung weniger erhält.

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
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