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Neuinterpretation des "Vater unser"

Hier geht es um den Herrn, Jesus Christus und die Heilige Schrift.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 6. Dez 2017, 19:45

Werte Herren,

die knorke Kirche wird immer moderner.

In der schönen neuen Welt ändert sich Sprache. Krüppel heißen jetzt "Behinderte", Raider heißt "Twix", es gibt sogar Bestrebungen, Neger nicht mehr als solche zu bezeichnen.

Nun schloß sich selbst seine Heiligkeit diesem töften Trend an. Die Worte, die der HERR uns persönlich lehrte, sollen neu interpretiert werden.
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Passage in Frankreich bereits geändert
Papst bemängelt deutsche Vaterunser-Übersetzung


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Papst Franziskus hat die Fassung der Vaterunser-Bitte »führe uns nicht in Versuchung« kritisiert. Dies sei »keine gute Übersetzung«, sagte er in einem Interview des italienischen Senders TV2000, das am Mittwochabend ausgestrahlt wird. Es sei nicht Gott, der den Menschen in Versuchung stürze, um zu sehen, wie er falle. »Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan«, so der Papst.
Franziskus verwies auf einen Beschluss der französischen Bischöfe, die offizielle Übersetzung zu ändern. In katholischen Gottesdiensten in Frankreich lautet die betreffende Bitte seit dem ersten Adventssonntag: »Lass uns nicht in Versuchung geraten«. Der Papst äußerte sich in einer Kurzserie zu den Vaterunser-Bitten.
Bischof Voderholzer: »Verfälschung der Worte Jesu«

Im Zusammenhang mit der französischen Initiative hatten auch Theologen im deutschen Sprachraum eine Anpassung verlangt. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer warnte hingegen vergangene Woche vor einer »Verfälschung der Worte Jesu«. Die Vaterunser-Bitte »führe uns nicht in Versuchung« sei genau so bei den Evangelisten Matthäus und Lukas überliefert. Es gehe nicht an, Jesus diesbezüglich zu korrigieren, so der frühere Dogmatikprofessor. Gleichwohl müssten und könnten diese Worte so erklärt werden, »dass das Gottesbild nicht verdunkelt wird«.



Ein Ave Maria betend,
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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Martin Frischfeld » Mi 6. Dez 2017, 22:43

Werter Herr Schnabel,

wir haben in der Gemeinde sogar einen Negerkrüppel, stellen Sie sich das mal vor. Ein Flüchtling aus Afrika. Er flüchtete vor unredlichen Terroristen. Leider etwas zu spät, denn eine Bombe nahm ihm Arme und Beine. Umso tragischer, da er nicht mehr als töfter Arbeiter gebraucht werden kann.
Im Übrigen ist es ja für jeden Menschen offensichtlich, wie fortschrittlich und modern unser Glaube ist. Stets bereit, die notwendigen Änderungen zu bedenken!

Der HERR möge Sie alle behüten,
Martin Frischfeld

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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 6. Dez 2017, 23:10

Werter Herr Frischfeld,

uns Alten wird so manches abverlangt. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, als aus dem Übel, von welchem uns der HERR erlösen solle, zum Bösen wurde.

An Altbewährtem hängend,
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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon G-a-s-t » Fr 8. Dez 2017, 12:04

Werte Herren!

"Lasset uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat" - so heißt es ja auch in katholischen Gottesdiensten, davon sollten Sie sich nicht abbringen und sich von niemandem etwas anderes lehren lassen. Unser Herr hat uns die Bitte "führe uns nicht in Versuchung" aus gutem Grund gelehrt!

Spr 16,9
Das Herz des Menschen plant seinen Weg, Jahwe aber lenkt seinen Schritt.

Spr 20,24
Des Mannes Schritte sind von Jahwe her bestimmt; wie könnte der Mensch seinen Weg unterscheiden?

Klgl 3,38
Ergeht nicht aus des Höchsten Mund das Üble wie das Gute?


Viel Unheil erwächst daraus, sich ungeachtet dessen einen nichtexistenten harmlosen kumpelhaften rosaroten "lieben Gott" zusammenzubasteln.

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Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 8. Dez 2017, 15:56

Werter Herr Gast,

lehrte uns der HERR nicht auch, daß er uns vom Übel erlöse und nicht vom Bösen?

Um das Seelenheil besorgt,
Schnabel
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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 10. Dez 2017, 19:07

Werte Herren,

nach der Arche beschäftigen sich jetzt auch andere Medien mit diesem wichtigen Thema.

Leider zeigt man nicht überall die distinguierte, seriöse Berichterstattung, die Sie von der Arche gewohnt sind.

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Empört,
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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon G-a-s-t » So 10. Dez 2017, 22:02

Werter Herr von Schnabel!

[...]lehrte uns der HERR nicht auch, daß er uns vom Übel erlöse und nicht vom Bösen?


Worin soll hier ein inhaltlicher Unterschied bestehen? Ich sehe keinen.
Wenn es keinen gibt, ist dies freilich Grund genug, beim Althergebrachten zu bleiben, so wie man ja auch unbedingt davon absehen sollte, ohne Not den Wählscheibenapparat durch einen mit Tastenblock zu ersetzen, die "Torpedo" durch eine "Alfine" oder anstelle von Berlepsch, Boskoop, und Gloster auf einmal Braeburn, Fuji und Gala zu kaufen.

Mit verbindlichem Gruße
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Re: Neuinterpretation des "Vater unser"

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » So 10. Dez 2017, 23:56

Herr Gast,

wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, daß die Worte des HERRn frei interpretabel seien?

Zumal ein Übel nicht zwangsläufig etwas Böses sein muß. Letzteres impliziert die destruktive Absicht einer feindlichen Macht, während "Übel" lediglich einen suboptimalen Umstand beschreibt.

Betend, wie es mich einst mein Vater lehrte,
Schnabel
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