Stellen Sie sich vor

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Dr. Waldemar Drechsler
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Re: Stellen Sie sich vor

Beitrag von Dr. Waldemar Drechsler »

Hochgeehrter Bursche Kosmas!

Achten Sie inskünftig auf die Gepflogenheiten der Brettgemeinde, insbesondere das Siezen sowie die Vermeidung von Anglizismen. Das Ihre Auftreten unter Pseudonym sei vorerst von meiner Seite aus geduldet, solange die derzeit diskutierte Klarnamenpflicht nicht zum geltenden Recht, an das sich löbliche Christenmenschen selbstredend halten, geworden ist. Sollte Ihr Asylersuchen in den kommenden Monaten durch sämtliche Instanzen abgelehnt werden, so wird Ihr Standort unverzüglich den Behörden zugeleitet werden, um Ihnen eine rasche Rückkehr in Ihre sichere Heimat zu ermöglichen. Seien Sie dessen ungeachtet herzlich willkommen in der Anschnurgemeinde, Potzdonner.

Eine Reise nach Aleppo erwägend,
Dr. Waldemar Drechsler
Der Kluge tut alles mit Überlegung, der Tor verbreitet nur Dummheit. (Sprüche 13,16)
Hagen v Struzbergh
Gelegentlicher Besucher
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Re: Stellen Sie sich vor

Beitrag von Hagen v Struzbergh »

Hochverehrter Herr Dr. Drechsler,

mit aufrichtiger Genugtuung darf festgestellt werden, dass der Bursche Kosmas den Weg in diese redliche und christlich geordnete Gemeinschaft gefunden hat. Ein solcher Schritt ist nicht dem Zufall zuzuschreiben; vielmehr darf man ohne falsche Bescheidenheit annehmen, dass hierbei der HERR selbst leitend und ordnend eingegriffen hat.

Gerade hierin liegt ein Nutzen von nicht geringer Tragweite. Denn wenn der Bursche Kosmas alsbald in seine Heimat zurückkehrt, wird er aus eigener Anschauung berichten können, wie das christliche Leben im Westen tatsächlich beschaffen ist. Dies ist umso notwendiger, als in jenen Landen nicht wenige der Ansicht sind, alle Menschen des Abendlandes seien an Transperversität, Weiberemanzipation und Veganismus erkrankt.

Dass dem nicht so ist, dass vielmehr ein gottgefälliges, maßvolles und verantwortungsbewusstes christliches Leben frei von diesen Erscheinungen bestehen kann, ja ihnen innerlich widersteht, ist eine frohe Botschaft. Eine solche Botschaft vermag der Bursche Kosmas glaubwürdig zu überbringen, weil sie nicht aus Büchern, sondern aus gelebter Wirklichkeit stammt.

So kann der Aufenthalt des jungen Mannes in dieser Christengemeinde weit über den einzelnen hinaus wirken und im Muselmanenland ein Bild des Westens korrigieren, das allzu lange von Missverständnissen und Verzerrungen beherrscht wurde.

Einige Exemplare der Heiligen Schrift an das örtliche Asylantenheim schickend,
Hagen von Struzbergh.
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Martin Berger
Faust Gottes
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Re: Stellen Sie sich vor

Beitrag von Martin Berger »

Hagen v Struzbergh hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 22:21Gerade hierin liegt ein Nutzen von nicht geringer Tragweite. Denn wenn der Bursche Kosmas alsbald in seine Heimat zurückkehrt, wird er aus eigener Anschauung berichten können, wie das christliche Leben im Westen tatsächlich beschaffen ist. Dies ist umso notwendiger, als in jenen Landen nicht wenige der Ansicht sind, alle Menschen des Abendlandes seien an Transperversität, Weiberemanzipation und Veganismus erkrankt.
Werter Herr von Struzbergh,

GOTT sei Dank sind noch nicht alle an diesen schlimmen Krankheiten erkrankt oder gar schon daran gestorben. Allerdings muß man diese Sachlage etwas differenzierter betrachten. Daß Transperversität, Weiberemanzipation und Veganismus die Übel Europas sind, kann man kaum abstreiten. Allerdings hindern diese Übel vermutlich auch unzählige Mohamedaner an der Flucht hierher und sind als Abschreckung wohl wirksamer als die spärlichen Soldaten an den Außengrenzen Europas oder der Europäischen Union.

Sind Sie mal ehrlich: Würden Sie in ein Land flüchten, von dem bekannt ist, daß Transperverse durch die Städte und Dörfer laufen? Würden Sie wollen, daß Ihre Kinder in Kindergärten von einer Dreckkönigin (unredlich: Dragqueen) etwas vorgelesen bekommen? Würden Sie Ihre Kinder in eine Schule schicken wollen, in der gelehrt wird, daß es mehr als 60 Geschlechter gibt, obwohl jeder denkende Mensch weiß, daß der HERR nur Mann und Weib erschuf? Da ich Sie als Christ kennengelernt habe, schätze ich Sie so ein, um Ihre Antwort vorwegzunehmen, daß Sie all das verneinen würden.

Doch freilich müssen wir den Schutzsuchenden nicht nur vorleben, daß´wir uns entschieden gegen die Verlotterung der Sitten wehren, sondern ihnen auch das nötige Wissen vermitteln, daß es in deren Heimatland, in das sie bald wieder abgeschoben werden, auch schon bald zu einer Verwahrlosung kommen könnte, wenn man sich nicht dem HERRn zuwendet und in seinem Namen für das Gute kämpft.

Den womöglich homoperversen Nachbarsbuben durch das Küchenfenster beim Schneeschaufeln beobachtend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.
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