Der Rohrstock

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Ockham
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Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werte Herren,

Ich möchte ihnen hier nahebringen, wann der Rohrstock für Kinder etwas gutes bewirkt und wann er das Gegenteil erreicht:

Wenn man Kinder viel Aufmerksamkeit entgegenbringt und (mit Aufmerksamkeit) in seine Aufgaben mit ein plant, kann der Rohrstock durchaus positiv sein, das stählt die Kinder für das spätere Leben.

Allerdings wenn man Kindern keine Aufmerksamkeit entgegenbringt und den Rohrstock verwendet, nach dem Motto „lass mich in Ruhe“, dann bewirkt der Rohrstock schlechtes, psychische Probleme entstehen, die dem Kindlein viel psychischen Schaden zufügt. Das ist sehr sehr schlecht.

Das haben hier manche ich glaube ich nicht verstanden, das muss man verstehen… um die „Spreu vom Weizen“ zu trennen.

Die Spreu vom Weizen trennend,

Ockham
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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werter Herr Orkan,

nun, meine Erfahrungen mögen von Wert sein, da Ich mich noch in einem Alter befinden, in dem Ich in regelmäßiger Regelmäßigkeit den redlichen Rohrstock zu spüren bekommen, ei, ei, ei.
Kein schöneres Bild mag meinen Freund, Jesus Christus, gar freudiger erfreuen, als der stramme Arme des Herrn Direktors, von Muskeln überzogen, gen Himmel ragen, den dicken Stock in der Hand, zum Schlage bereit. So kann Ich versichern, daß die redlicher Züchtigung zu jeder Zeit, zu jedem Moment die wichtigste Methode ist, einen jungen Buben zu einem redlichen Christen zu erziehen, Hurra.

Aufgeregt zur Züchtigung eilend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

Wer Sprudelwasser trinkt, hasst Jesus.
Ilka Sempf
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ilka Sempf »

Werte Herren,

als Pädagogin an einer heidnischen Bildungsstätte, kann ich ihnen versichern, dass ich den Einsatz des Rohrstockes sehr misse und mir des Öfteren herbeisehne, um die verdorbene Jugend wieder auf den Pfad des HERRN zurück zu züchtigen. Diese Bengel behalten es sich vor, die heiligen Lehren unseres großartigen HERRN zu verschandeln und ihn als Irrsinn abzutun. Deshalb muss ich dem Knaben Rüdiger beipflichten: Es gibt keine unredlichen Einsatz des Rohrstockes! Meine Kinderlein haben ihn beinahe täglich erfahren und haben nie den Anschluss zu unserem HERRN verloren!

Den Rohrstock polierend,
Ilka Sempf
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Walther Zeng
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Walther Zeng »

Werte Frau Sempf,

so wie sich das Problem in Ihrer Bildungsstätte darstellt,
sollte diese als solches missioniert werden. Ebenso wohl
auch das übergeordnete Schulamt, denn dieses hat wohl
in Fragen fachlicher Beratung und Kontrolle einigen
Nachholbedarf.
Es fehlen allerorten geeignete Personalien!
Leider ist mein ehemaliger Deutschlehrer, Herr Walm viel
zu früh verstorben. Er stünde sicher gern mit seiner Erfahrung
bei der Disziplinierung unwilliger Buben zur Verfügung.

Frau Sempf, haben Sie schon einmal kontrolliert, ob diese
Buben möglicherweise mit Messern, Schlagringen, Pistolen,
Elektroschockern oder ähnlichen Gegenständen zur Schule
kommen?
Rufen Sie die Polizei!

Um Ihre Sicherheit besorgt
Walther Zeng
Ockham
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werte Frau Sempf,

wenn man Kindern Aufmerksamkeit entgegenbringt, hören sie auch zu und lassen sich belehren, unter anderem mit dem Rohrstock. Allerdings wenn man Kindern keine Aufmerksamkeit entgegenbringt und auch nicht in seine Aufgaben mit ein plant, machen Kinder was sie wollen und lassen sich auch nicht belehren, auch nicht mit dem Rohrstock. Betrachten sie doch den Rohrstock als heilige Aufgabe, die sie scheinbar nicht gerecht werden.

Die Spreu vom Weizen trennend,

Ockham
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Walther Zeng
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Ockhan,

die Aufmerksamkeit des Lehrers geht völlig vor die Wand,
wenn z.B. zwei pubetäre Knaben während des Unterrichts
an ihren Geschlechtsorganen herum spielen.
Wenn da von Seiten der Politik nicht wesentlich härtere
Sanktionen ermöglicht werden, als eine freundliche
Bitte der Lehrerin, doch mit diesen Dingen aufzuhören,
dann hat die gesamte Klasse am Schuljahresende nichts gelernt!

Ich würde dem die Walm'sche Aufmerksamkeitsübung als
Erziehungsstandard entgegen setzen.

Dem Duft der Rehkeule folgend
Walther Zeng
Ockham
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werter Herr Zeng,

da ich kein Lehrer bin, kenne ich die „harten“ Fälle auch nicht. Trotzdem denke ich, wenn zwei pupetäre Knaben während des Unterrichts an ihren Geschlechtsorganen rumspielen, wollen sie auf diese Weise Aufmerksamkeit, weil sie diese vermutlich von ihren Eltern nicht bekommen. Eigentlich sollte man dann auch die Eltern mit den Rohrstock behandeln. Jedenfalls, Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche kann man sich vorstellen wie einen trockenen Boden den man wässert, erst in einem gewässerten Boden wachsen die Samen die man einpflanzt, was immer das heissen soll.

Mit Freundlichen Grüßen

Ockham
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Walther Zeng
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Ockham,

Sie verwenden hier in provakativer Weise mehrfach den Begriff Aufmerksamkeit!
Dann will ich das mal erläutern.

Alle Schüler sitzen gerade, die Beine rechtwinklig,
die Arme ebenso und die Handflächen auf dem Tisch.
Der Blick ist geradeaus gerichtet und waagerecht.
Im Klassenraum ist ca, 5 Minuten nicht der leiseste Ton zu hören.
Sodann beginnt der Lehrer langsam und sehr deutlich in
feinem Hochdeutsch Satz für Satz aus einem Buch vorzulesen.
Er unterbricht, ruft einen Buben auf und verlangt, eine
Rechenaufgabe im Kopf zu lösen und danach den vorletzten
oder drittletzten Satz mit deutlicher hochdeutscher Aussprache zu
wiederholen.
Hat der Bub es vermasselt, so darf der Klassenbeste diesen Satz
an die Tafel schreiben.
Alle anderen Schüler schreiben ihn in Schönschrift ab.
Nun nehmen alle Schüler wieder die aufrechte Sitzposition ein
und der Lehrer liest weiter vor, usw..
Nach 2 solchen Deutschunterrichtsstunden haben die Schüler
ein Dutzend Sätze aufgeschrieben, die sie als Hausaufgabe je
100 mal in Schönschrift aufzuschreiben haben.

Sie werden unschwer erkennen, daß diese Aufmerksamkeitsübung,
wöchentlich 2 mal durchgeführt, sehr wesentliche positive
Auswirkungen auf Konzentration, Aufmerksamkeit, Integration und
Wohlbefinden hat.

Erklärend
Walther Zeng
Ockham
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werter Herr Zeng,

Ich erkläre hier nur das Wesentliche, weil das Wesentliche gerne übersehen wird und das Wesentliche ist, das man Kinder geistig befruchten muss, damit dieser geistige Same mit Aufmerksamkeit begossen auch „wächst“. Allerdings wenn man geistig unfruchtbar ist, dann bringt man auch keine Samen hervor, die für Kinder so wichtig wären. Da sie allerdings nichts von den Wort „Aufmerksamkeit“ halten… kann ich mir ja selber denken ob sie nun (geistig) fruchtbar sind oder nicht.

Erklärend,

Ockham
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Walther Zeng
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Ockham,

Ihre Techste lesen sich etwas wirr!
Wenn ein Kind das Einmaleins können soll, so muß es dies lernen!
Lernen ist ein eindeutiges Wort. Das Wort Befruchten passt in
diesem Zusammenhange überhaupt gar nicht.

Im täglichen Leben ist es bis heute sehr nützlich, wenn man das
Einmaleins, die Kehrwerte und Quadratzahlen kennt.
Wir haben diese damals gerlernt und zwar kompromisslos
und diese Zahlen wurden von unseren Lehrern auch ständig
abverlangt.
Wer o.g. Werte sicher beherrscht, kann insbesondere beim
Einkaufen oder auch bei anderen Gelegenheiten im Kopf
rechnen und wird nicht so schnell Opfer von Nepp und
Mogel.

Das Wort Fruchtbarkeit gehört in das Fachgebiet Biologie.
Wir befinden uns hier in einem Thema, welches im
Bereich Pädagogik angesiedelt ist.

Den Kassenbeleg des heutigen Einkaufes überprüfend
Walther Zeng
Ockham
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werter Herr Zeng,

Ich erkläre hier wie gesagt nur das Wesentliche, weil das Wesentliche gerne übersehen wird. Überhaupt, jeder der von seinen Eltern Aufmerksamkeit bekommen hat und von seinen Eltern inspiriert wurde, der weiß was ich mit „geistig befruchten“ meine. Da es sich für sie aber „wirr“ anhört… wurden sie wohl leider nie „geistig befruchtet“. Sie sollten also die Finger vom Rohrstock lassen, das können andere besser.

Mit freundlichen Grüßen,

Ockham
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Walther Zeng
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Ockham,

ich kann mir nicht vorstellen, was Sie meinen.
Wurden Sie missbraucht?
hat man Sie zusammen mit einer sog. Spiele-Station im
Kinderzimmer eingesperrt?

Meine Eltern haben hart gearbeitet und ich habe
am Nachmittag die Viecher gefüttert, Kohlen geschaufelt,
Kartoffeln gestoppelt usw.

Nun das Eisbein mit Kartoffeln und Sauerkraut verspeisend
Walther Zeng
Pius XIII
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Pius XIII »

Werter Herr Zeng,

ich wage zwar nicht zu behaupten das dies die korrekte Interpretation des hier gelesenen Geschwafels ist da die einzig akzeptable Form der Lyrik in meinen Augen gottgefällige Sonette sind, jedoch vermute ich das Bub Ockham uns hier mit seiner wirren Metaphorik mitzuteilen versucht das er ein perverser Sittenstrolch ist.
So vermute ich das er den heiligen Rohrstock als Bildnis für sein eigenes, mickriges Glied missbraucht mit welchem er allen anschein nach auf unschuldige Knaben eindreschen möchte. Dies ist wohl auch der Grund für seine Obsession mit Buben die während des Unterrichts mit ihren Geschlechtsteilen rumspielen. Auch äußert er im weiteren nicht nur die (hoffentlich) Phantasie unschuldige Knaben sondern auch noch deren Eltern zu vergewaltigen.
In solchen Fällen wurde augenscheinlich der echte Rohrstock niemals angewandt. Ich rate Bub Ockham also schleunigst einen kundigen Exorzisten aufzusuchen und sich anschließend in ein christliches Sanatorium zu begen.

Sich nun wieder redlichen Gedichten zuwendent,
Pius XIII
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Opa Rauschebart
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Opa Rauschebart »

Bübchen Pius,

eigentlich bedeutet Ihr Neckname u.a. "gewissenhaft".
Sie haben somit den falschen Necknamen gewählt, wenn ich mir Ihre Orthographie ansehe, die nur so von Fehlern strotzt!
Mit dem Gegenstand des Fadens sollte man Ihnen gewaltig auf Ihre Fingerchen klopfen.
Persistent verweigern Sie die Kommasetzung. Lesen Sie hierzu diesen Faden.
Weiterhin sollten Sie schleunigst "das-daß" Übungen durchführen.
Sie werden hiermit verwarnt.
Sollte ich weiterhin derart fehlerhaftes Geschreibsel von Ihnen lesen, werde ich Ihnen Urlaub von diesem Brett gönnen, damit Sie ausreichend Zeit zum Lernen haben.


Mit dem Rohrstock auf die Tastatur dreschend

Opa Rauschebart
***** Lernen durch Schmerz ****** Motivation durch Entsetzen*****
Ockham
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Re: Der Rohrstock

Beitrag von Ockham »

Werter Herr Zeng,

es ist natürlich toll, das sie schon so früh das Arbeiten lernen mussten. Nicht so toll ist, das Ihnen ihre Eltern scheinbar so wenig Aufmerksamkeit entgegen bringen konnten, das macht sie geistig „unfruchtbar“, aber da sie nichts dafür können, wird es Ihnen der HERR schon verzeihen. Das heisst übersetzt, das man seine Ideen, also seine „geistigen Samen“ in Kinder „einpflanzt“ und sie mit Aufmerksamkeit wässert, damit diese Samen/Ideen in den Kindern „wachsen“. Auf diese Weise würde zum Beispiel die Gier im „späteren Leben“ gar nicht zum Vorschein kommen, was dann zum Vorschein kommen würde, wäre der Forscherdrang. Deswegen mein Rat: lassen sie die Finger vom Rohrstock, man sollte ihn nur in die Hände nehmen, wenn man selbst geistig „fruchtbar“ ist.

Es gut meinend,

Ockham
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